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Der Gardasee ist in Fachkreisen als eines der windsichersten Reviere in Europa anerkannt.
Mit einer Länge von 50 Kilometern, davon auf circ 20 Kilometern im Nordteil von Bergen umrahmt, und einem flachen Südteil ,bietet er aber völlig unterschiedliche Windverhältnisse. Der Nordteil ist windig und kühler, während der breitere Südteil im Hochsommer in völliger Flaute liegt. Wichtig zu wissen bei der Urlaubsplanung!
Aber selbst die zwanzig Kilometer von Torbole im Norden nach Garda , wo der See sich weitet, bieten je nach Tageszeit und Wetterlage völlig unterschiedliche Windsysteme und Windstärken.
Prinzipiell kann man festhalten, dass bei Hochdrucklage nachts der Vento einsetzt, der Bergwind aus Norden, der auf seinem Weg nach Süden an Stärke zunimmt und vor Malcesine am stärksten bläst, wobei er aber nicht in die Buchten des Sees kommt. Also auch nicht in die Bucht Val di Sogno, die wie ein ruhiger natürlicher Hafen im Windschatten der Hügel liegt. Die Morgenstunden ab 6 Uhr gehören den Surfern ,Kitern und Hobiecracks.
Unser Serviceboot bringt unsere Surfgäste deshalb aus der windarmen Bucht direkt zum besten Startplatz im Wind, der vorgelagerten Insel Olivo. Gleichzeitig trainieren aber Surfer und Segler sowie Kinder im Einsteigerkurs auf Optis oder Surfboards bei perfekten Bedingungen in der sicheren Bucht.
Sobald die Sonne die Berghänge im Norden erwärmt hat schläft der Vento ein, und nach einer kurzen Pause setzt die Südthermik, die ORA ein. Auch diesen Wind gibt es nur im schmalen Nordteil des Lago. Er beginnt in Torri del Benaco als laues Lüftchen und steigert sich auf seinem Weg nach Norden durch die kanalisierende Wirkung des enger werdenden Tales auf Windstärke 5-6 in Torbole.
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