Das Loguch

 Hier könnt ihr ab dem 2. Januar das Logbuch unserer Hochsee Törns verfolgen. Unser Skipper Benjamin und Tim werden über Satelitten-Telefon aktuelle News und Bilder senden, die wir natürlich online stellen. Der erste Törn beginnt am 8. Januar ab Malta. Am 2. Januar übernehmen unsere Jungs die Elan 450 in Biograd und segeln zum Startort Malta. Von Malta geht dann die erste Etappe nach Malaga und dannn weiter nach Maspalomas Gran Canaria.
Wir werden die Daheimgebliebenen auf dem Laufenden halten.

Törn-Logbuch Tag 1

 Am 2. Januar übernehmen wir wie geplant die Elan 450 im Hafen in Biograd. Wie üblich wird vom Vercharterer eine genaue Einweisung in die Yacht gegeben. Wir verstauen unser Gepäck und die Lebensmittel für unsere ersten beiden Etappen an Bord. Am Abend segeln wir los. Wir wollen am nächsten Tag in Dubrovnik ausklarieren und müssen die 168 km bis morgen Abend vor 18.00 geschafft haben, weil dann die Hafenbehörde dicht macht. Es bläst mit 25 Knoten. Guter Test zum Einstieg. Es kann losgehen!

Logbuch Tag 2

 

sind heute gesund und vor allem ohne weitere technische Probleme in 

Dubrovnik angekommen (15 Uhr). Karpo hat heute wieder mal Ihr Potenzial gezeigt, mit 

10,5 Knoten Topspeed bei 5 Bft. auf Amwindkurs. Langsam sind wir vertraut mit dem 

Schiff und können so die Schlagzahl erhöhen. Gelegenheit hierzu haben wir ja morgen, wenn

wir uns auf den Weg nachMalta machen.

Logbuch 7. 1 .2012

 

Logbuch 07.01.2012 10:00Uhr

Am 5.01 haben wir in Dubrovnik den Hafen um 1200Uhr verlassen und sind mit

SW 3 und Durchschnittlich 9 Knoten Fahrt aufgebrochen.

Am 6.01 drehte der Wind auf NW und frischte auf 4 Bft. auf.

Gegen 1200Uhr zog dann ein Nordsturm (Straße von Otranto) mit bis zu 60 

Knoten Wind auf.

Mit 3qm Fock schhafften wir dann aber noch erstaunliche 16,5 Knoten fahrt,

bis Probleme an der Reffrolle auftraten und uns zu einem Reperaturstop in

St. Maria di Leuca gezwungen haben. Am 8.01 gibt es weitere Informationen

zu unserem Stop und auch, wann es weiter nach Westen geht. Crew ist wohlauf

und hat ausser Muskelkater alles prima überstanden und freut sich auf 

weitere

Meilen, die gerne gefressen werden. ETMAL 24h 190sm

 

Tim & Benjamin

 Nach unserer Sturmfahrt mussten wir in Leuca zunächst wieder Blessuren am Boot beheben, was bei der seglerischen Infrastruktur in diesem Örtchen nicht so enfach war. Aber alles wieder ok und wir segeln weiter , nicht nach Malta, denn das schaffen wir nicht mehr im Zeitplan sondern nach Catania auf Sizilien wo wir unseren nächsten Gast an Bord nehmen. 
21.30: Isola di Capo Rizutto Stb. Querab. 25 Knoten Wind. 9 Knoten Durchschnitt und 16,2 Topspeed.
Morgen Mittag sind wir in Catania.
 Wie geplant haben wir den Hafen von Catania gegen Mittag erreicht und unser neues Crewmitglied ist an Bord gegangen. Von hier aus geht es dutch die Meerenge von Messina mit erheblichem Berufsschiffahrtverkehr und dann an Siziliens Nordküste entlang nach Palermo, wo wir noch einen kurzen Stop machen werden. Danach führt die Route weiter ohne weiteren Stop direkt nach Malaga wo es den nächsten Crew-Wechsel geben wird. Wir noch mit an Bord will sollte sich beeilen und am 18. 1 in Malaga bereit sein für die nächste lange Etappe hinaus in den Atlantik mit Kurs auf Gran Canaria. Warmes Wetter und günstige Windrichtung sind gebucht!

Logbuch 15.1

 

Sind vor wenigen Minuten in Cagliari / Sardinien ausgelaufen da aufgrund schwacher Winde der Dieseltank wieder gefüllt werden musste, waren wir zu diesem Stop gezwungen . Die Eisenfock schnurrt wie ein Kätzchen und auch der Rest von Karpo ist bestens in Schuss. Das essen lässt sich auch sehen, zumindest wenn man von Pasta nicht genug bekommen kann. Leider sind wir aufgrund des Reperaturstops in Leuca noch immer ein bisschen hinter dem Plan, konnte aber dennoch schon zwei Tage von dreien wieder hereinsegeln,- motoren.

 

Im Moment befinden wir uns noch im Golf von Cagliari 39-07N 009-05E und werden dann in 15sm unseren Kurs nach Alicante einschlagen. Tim setzt gerade die Segel (Vollzeug) und Karl Heinz bringt das Schiff unter Deck auf Vordermann, während ich Euch diesen Logbucheintrag schreibe und nebenbei die Wetterfee auf VHF 68 verfolge. Die Wetterfee ist Computerstimme und hatte leider in den letzten Tagen selten gutes für uns zu berichten... Aber ich höre gerade was mit Nordwind heraus, mal sehen ob sie es dieses mal mit uns ernst meint. Ach ja, gestern haben wir endlich die ersten 1000sm gerissen

Logbuch 19.1

 

Logbuch 36-50N 002-28W 19.01.2012 1600UTC 

Vor zwei Tagen haben wir unseren ersten Gast in Alicante an Land gebracht. 

Die Überfahrt von Catania nach Alicante war sehr reizvoll, da es bei Sizilien am Etna, Stromboli und vielen weiteren Vulkanen vorbei ging. Die Strasse von Messina war auch eine große Herauasforderung an die Crew, da sehr stark befahren und von uns bei Nacht und Wind aus N mit 6Bft angegangen wurde. Leider hatten wir auf dem weiteren Weg nach Westen meist den Wind genau aus W mit 3-5Bft, so das wir einen sehr großen Teil unter Maschine laufen mussten um rechtzeitig in Spanien anzukommen.

 Heute haben wir ein neues Crewmitglied an Bord aufgenommen, nachdem Tim und ich das Schiff noch in der letzten Nacht nach Almeria gebracht haben. Was soll ich sagen, die Sonne scheint und es wird langsam warm, wir tragen hier schon kurze Hosen, aber Nachts kommen wir aus unseren langen Unterhosen noch nicht ganz raus. Aber all das wird sich in den kommenden 7 Tagen entscheidend ändern, denn im Moment haben wir auf den Canaren 20Grad und mehr.

 Karpo ist fit für den Sprung auf den Atlantik und wir sind es auch. Wir freuen uns, so schön (und anstrengend) es auch im Mittelmeer war,nun auf den grossen Teich zu kommen. Um 1700UTC wollen wir von Almeria direkt nach Gibraltar fahren und rechnen damit in den kommenden 24h in die Strasse von Gibraltar angekommen zu sein. Hier erwartet uns jede menge Verkehr und meist den Wind aus der falschen Richtung, Strömung und vor allem wieder einmal eine dunkle Nacht, da der Mond ja weit davon entfernt ist, Licht in das dunkel zu bekommen.
Wenn wir durch Gibraltar durch sind, geht es auf direktem Wege nach Gran Canaria und dort ist das erste Ziel der Hafen von Las Palmas.Es liegen nun 850sm vor uns und wir sind alle bereit. Auf dem Weg werden wir wieder viele Bilder schießen und hoffentlich auch unsere ersten großen Wale sehen. Delfine haben wir inzwischen jeden 2 Tag zu Besuch. Für den Fall das die Winde auf dem Atlantik nicht wie erwarten stabil sind, haben wir noch die Option uns an der afrikanischen Küste in der Thermik herunterzuhangeln.

 Wir grüßen alle die das Logbuch aufmerksam verfolgen und werden spätestens auf den Canaren mehr Stoff zum lesen und auch Bilder online stellen.

Auf geht´s Axel, Tim und Benjamin

Logbuch 20. Januar

 

Logbuch 20.01.2012 Gibraltar 2000UTC

 

Wir wollten ja ansich auf die Canaren segeln ohne einen Stop einzulegen,

aber nachdem meine beiden Jungs an Bord noch nicht hier waren und wir bei dem

wenigen Wind im Mittelmeer immer ein bisschen Diesel verbrauchen mussten, habe wir hier am Abend angelegt. Die Anfahrt bei Sonnenuntergang und den unzähligen Handelsschiffen war schon ein Erlebnis, wie eigentlich immer, wenn man so extrem stark befahrene Schiffahrtsstraßen und Häfen anläuft.
Aber alles ging reibungslos über die Bühne. Eine Nacht dürfen wir hier auch bleiben, mehr wäre in der kleinen Marina Bay auf unserem Liegeplatz nicht gegangen, da unser Mast mit fast 20m Höhe über dem Wasser offensichtlich ein gutes Stück zu hoch ist für den Flughafen, bzw. die anfliegenden Maschinen, der sich nur 50 Meter neben uns befindet. im Mast gab es heute auch Besuch, Tim hat das Riggdurchgecheckt und für absolut Fehlerfrei befunden. Die Überfahrt von Almeria nach Gibraltar war leider wieder von schwachenund für diese Jahreszeit untypischen Winden geprägt und so mussten wir den Großteil unter Maschine laufen. Das hatte manchmal doch ein bisschen was von Kreuzfahrt, alledings sind wir näher am Wasser, wenn wieder mal in der Nacht Delfine uns für Stunden begleiten und das im Wasser befindliche Plankton zum leuchten bringen. COOL, aber auf Bilder nicht einzufangen... muss man selber sehen. 
Das Leben an Bord mit unserem neuen Crewmitglied spielt sich auch schon ein und wir alle freuen uns das wir morgen dem Mittelmeer den Rückenzukehren und in den Atlantik einfahren. Wir erwarten sehr viel Verkehr in der Straße von Gibraltar, aber bei dieser stabilen Hochdrucklage mache ich mir wenig sorgen um eingeschränkte Sicht. Nicht ganz 700sm und wir sind an unserem Ziel angekommen und planen in Las Palmas am 26/27 Januar anzukommen. Der Genacker will ja auch gefahren werden.... wenn das so kommt, dann werdet Ihr es als erste erfahren.

Grüße von uns allen..

Loguch 21.1.2012

Am 21.01 legten wir pünktlich um kurz nach 10.00 Uhr in Gibralta ab jetzt noch schnell Diesel bunkern und los, kurz nach unserem Tankstopp konnten wir noch den ersten Flieger des Tages in Gibralta landen sehen, es sind schon Teufelskerle die versuchen einen solchen Vogel auf einer Briefmarke zu landen.
In der Straße von Gibralta hatten wir schönsten Ostwind und konnten somit nur mit der Fock Richtung Atlantik segeln.
Tarifa querab, nun stand es fest, wir sind endlich im Atlantik jetzt mussten wir uns nur noch durch das Verkehrstrennungsgebiet kämpfen und dann war es auch schon geschaft freie Fahrt bis auf die Canaren. Wir entschieden uns als Zielhafen für Las Palmas laut Karte ca 700 Seemeilen, durch die vorhergesagten schwachen Winde mit vielen Hochs stand auch unsere Route schnell fest, wir halten uns eher an der afrikanischen Küste und versuchen mit 230 Grad direkt nach Las Palmas zu kommen.
Tagsüber hatten wir recht angenehmen Wind und nachts war mal wieder Maschine angesagt, so tickte Meile für Meile an uns vorbei.

Loguch 22.1.2012

Am 22.01 der Tag begann wie wir ihn uns erhofft hatten, raus aus den Segelsachen und rein in das karibische Ölzeug.
Nach einer obligatorischen Prüfung des Motors bei der Benni nix zu beanstanden hatte, konnten wir um 16.30 Uhr auf Position N 34°15' W008°16' auch noch auf 2000 zurückgelegte Seemeilen schauen.

Loguch 23.1.2012

Um an Bord keine Langeweile aufkommen zu lassen galt es heute alle Uhren auf UTC umzustellen.
Mittlerweile haben wir eine Durschnittsgeschwindigkeit von 6,9 Knoten seit Gibralta auf der Uhr stehen.
Zwischen den ständigen Segel wechseln, Maschine laufen, Positions Bestimmungen und taktisch anspruchsvollen Entscheidungen gab es an Bord natürlich noch ein sehr wichtiges Thema... was gibt es heute zu Essen.
Kulinarisch gesehen war alles dabei, vom Obstsalat über Pasta, Sandwich bis hin zu Bratkartoffeln wurden keine Wünsche offen gelassen.

Loguch 24.1.2012

Unser Ziel kommt immer näher, bei schönen 2-3 Bft und einem Kurs von 210° - 220° hatten wir mittlerweile die Halbzeit hinter uns.
Um 17.00 Uhr waren es mal gerade noch 210 Seemeilen, jetzt beginnen wir die noch zu segelnde Strecke in Gardaseemaßen zu rechnen (2 Chentos noch).

Loguch 25.1.2012

Ab jetzt wird es wieder spannender, der Schiffsverkehr nimmt zu. Um 5.00 Uhr Land in sicht Lanzarote Backboard voraus, dann kam auch Fuerteventura. Kurs 232° auch der Wind spielt mit und wir rutschen mit angenehmen 7 - 9 Knoten Richtung Zielhafen Las Palmas. 23.30 Uhr nach 722 Seemeilen von Gibralta auf die Canaren in 4,5 Tagen und insgesamt 2650 Seemeilen von Biograd waren wir schon erleichtert Las Palmas zu sehen, nur noch einen freien Liegeplatz finden und es ist vollbracht.

Jetzt können wir uns um all die Kleinigkeiten kümmern die im laufe der Zeit so angefallen sind, Schubladen wieder einbauen, Schabs in die Verankerung einkleben, die Außenboxe (Musikanlage) reparieren (damit wir beim Anlegen wahrgenommen werden), Schiff reinigen und für die Außenwelt zugänglich machen und und und.

Wir freuen uns schon auf die kommenden Wochen hier auf den Canaren, viel Spaß beim weiterem lesen des Logbuches und an alle die hier noch mit uns segeln werden, denkt an eure Sonnencreme.

In diesem Sinne schöne Hafentage

27.1.

Nachdem wir es endlich geschaft haben unsere Wäsche zu waschen und kurzzeitig aus der Karpo einen segelnden Wäschetrockner gemacht hatten, konnten wir uns auch mal wieder um die weitere Törnplanung kümmern.
Am kommenden Tag wollen wir nach Maspalomas segeln, 45 kraftraubende Seemeilen.

28.01

Über Las Palmas hing eine dunkle Wolke, also nix wie weg hier. Raus aus der Hafeneinfahrt, an den tranierenden Optis und Lasern vorbei und hoch mit den Segeln. Bei 18 Knoten aus Nord Ost und Brandungswelle segelten wir Richtung Maspalomas Ziel Pasito Blanco. Nach ca 15sm kam auch endlich die Sonne der Wind wurde gleichmäßiger und die Welle immer kleiner. Mittlerweile schaften wir es kaum noch die Karpo unter 9 Knoten zu segeln mit einem Top Speed von 14,6 Knoten und Vollzeug schossen wir immer weiter Richtung Süden, vorbei am Flughafen von Grand Canaria, bis die Dünen von Maspalomas in sicht waren. Der Wind nahm immer mehr zu bis auf 5 Bft und die Welle wurde, dank der Landabdeckung immer kleiner.
Das war ein wirklich gelungener Segeltag, und das Revier ist perfekt für die nächsten Wochen hier, bei gleichmäßigen 3 - 5 Bft und kleiner Welle in Landnähe werden wir hier viele Manöver mit euch segeln können. Ohne große Strecken segeln zu müssen haben wir hier auch die Möglichkeit in schönster Atlantikwelle zu segeln.
Jetzt werden wir uns in der Marina umsehen und ein wenig die Umgebung erkunden bis wir am Montag weiter Richtung Tennerifa segeln werden, um ein paar sehenswerte Strecken für Nachtfahrten zu finden.

Für alle die hier mit uns segeln werden bleibt nur zu sagen das ist mal ein nettes Winterrevier.    
Derzeitige Wassertemp. 18° nix mit Schnee

29.01

In der Marina Pasito Blanco angekommen machten wir uns gleich auf den Weg
alles wichtige zu erkunden.
Ein paar Bilder von unserem Trainingsrevier schicken wir mit.
Dann noch auf zu den Dünen von Maspalomas, bei 21°, nur lange konnten wir
dort nicht bleiben da der herumfligende Sand uns eine Strich durch die
Rechnung zog.
Nachdem wir auch einen Liegeplatz für die gesamte Zeit organisiert hatten
(Platz a140), liesen wir den Tag ruhig ausklingen.

30.01

Der Wind blies wiedermal rech ordentlich 20 - 25 Knoten aus Nordost, also
auf gehts nach Tennerifa, Ziel war eine Marina mit dem vielversprechenden
Namen Los Gigantes, da mussten wir hin.
Mit halbem Wind ging es mit guten 9 - 10 Knoten Richtung Westen direkt in
die nächste Flaute. Nach ca 2h unter Motor und lecker Mittag an Board
frischte der Wind wieder auf und weiter ging es mit Vollzeug unserem Ziel
entgegen.
Es kribbelte schon etwas einen neuen Top Speed in die Logge zu betonieren,
aber unser Ziel lag in 290° und unsere Aufgabe des Tages bestand darin das
Schiff solange wie möglich im rutschen zu halten, was uns auch nicht
schwer viel.
Mit 10 - 11 Knoten als Durchschnittgeschwindigkeit und einem Tages Top
Speed von 13.8 Knoten flogen wir auf Tennerifa zu.
Den Hafen fast in Sicht mussten wir uns nur noch an Fischerreusen und den
dazugehörigen Fischern vorbeikämpfen, und da war er Los Gigantes.

31.01


Da Los Giggantes eher an eine englische Kleinstadt erinnert entschieden
wir uns dafür eine Bucht aufzusuchen. Nachdem die Sonne uns gut
angetoastet hat gab es wiedermal nur ein Thema, was machen wir Heute
Abend. Auf eine schlechte Rod Steward Imitation hatte nun wirklich niemand
mehr Lust, also auf nach Gomera.
Um 15.30 UTC starteten wir auf die 17sm lange Tour, es ist keine Wind aber
wenn juckt es nur in Boardshort.
Position: N 28°13`  W016°53`

Nachtrag 31.01.2012

Wie schon erwähnt starteten wir bei keinem Wind Richtung Gomera, was sich aber auf halber Strecke ändern sollte. Der Wind brieste auf schnucklige 25 Knoten auf und wir konnten für die letzten 7 Meilen die Fock setzen, mit dieser minimal Besegelung rauschten wir wiedermal jehnseits der 9 Knoten und teilweise über 10 Knoten Gomera entgegen, Ziel San Sebastian. Als verantwortungsbewusster Skipper hatte Benni natürlich schonmal den Hafenkapitän angefunkt und einen Liegeplatz geordert, unser Tiefgang mit 2,60 m ist hier nicht alltäglich. Im Hafen angekommen bekamen wir einen Liegeplatz genau neben einer Flotte SunSail seglern mit 7 Schiffenund einem Motorboot. Aber keine Sorge nicht nur das wir mit 45 fuss länger waren, einem Stengel der länger war, einem Heck aus dem man 2 machen konnte nein auch die Sticklflagge hing um einiges höher, also in dieser Richtung gab es keine Bedenken. Kaum angelegt wurden wir erst einmal ordentlich gemustert, aber das Urteil viel zu unseren Gunsten aus. Abends gaben sich einzelne Russen unserer Nachbarschiff wirklich mühe uns eine Ordentlich Show zu bieten, ganz großes Tennis hier, so nun aber ab in die Koje, nicht das wir morgen früh das Hafenkino verpassen.

01.02.2012

Nach einem leckeren Frühstück in der Sonne planten wir erstmal unseren Tag, Schiff säubern, Hafenkino und Sonne tanken. Gesagt und losgelegt, gegenüber von uns war auch noch Andy`s Yachtservice der auf die Frage ob er deutsch spreche nur erwiederte:`nur gebrochen` es stellte sich raus das er ein Bayer war. aber Andy half uns dennoch bei einem kleinen Problem mit unserem Wasserhahn in der Pantry (Küche),@ Axel: jetzt läuft das Wasser wieder in strömen. So nun waren die dochnoch etwas vom vor Abend gezeichneten Russen neben uns startklar und sie legten mit 5 Schiffen zum Training ab, nach 3h kamen sie schon wieder in den Hafen, aber lief glatt abends boten die Jungs echt mehr.

02.02.2012

Heute ging es mit einem Mietwagen Richtig Inselmitte und wir hatten somit mal die Möglichkeit, Gomera etwas näher kennenzulernen. Diese Insel ist sehr vielseitig und leider kann man nicht alles Sehenswerte an einem Tag sichten und erleben, daher steht für uns fest: hier waren wir nicht zum letzten mal.

03.02.2012

So nun müssen wir aber auch mal wieder los in Richtung Maspalomas, bei 25 Knoten Wind direckt unter Land starteten wir mit Reff 2 im Groß und gereffter Fock nach Grand Canaria Ziel Porto Mogan. Der Wind schlief natürlich wieder ein und drehte uns genau auf die Nase, es blieb uns nichts anderes übrig als die Segel runter zunehmen und an Tennerifa vorbei zu motoren. An Tennerifa vorbei konnten wir wieder Segel setzen, der Wind kam immernoch von vorne und wehte mit über 30 Knoten in den Spitzen mit 43 Knoten und 3 meter Welle, manchmal auch höher. Nach einigen Duschen und viel gegenan motoren hatten wir die 80sm Gomera - Gran Canaria um 2300 Utc überstanden, so nix wie in die Koje.

5.02.2012 Pasito Blanco

Heute sind gegen Mittag zwei unserer Gäste in Las Palma gelandet und zu
uns an Bord gekommen. Tim und ich mussten Karpo aber vorher noch von Mogan die 9sm
in unseren Hafen überführen und das wurde schnell wieder sehr sehr nass. 40 Knoten
Wind und eine ganz kleine Welle wie am Gardasee. Da es in die Hafneinfahrt wehte,
mussten wir erstmal an der Tankstelle einen Stop einlegen und 5 Stunden warten bis wir
in unsere Box konnten. Aber lief alles reibungslos ausser einen durchgescheuerten Festmachertleine,
da der Anleger an der Tanke aus solidem Betong besteht. Am Abend haben wir der neuen Crew noch das
Schiff gezeigt und den Abend bei Pasta ausklingen lassen. Sicherheitseinweisung wolle ich erst vor
dem Ablegen machen, damit alles so frisch wie möglich ist.

06.02.2012 Pasito Blanc

Um 8:30 haben wir gefrühstückt und danach habe ich den üblichen Gang zum Hafenbüro gemacht, die neue
Crewliste eingereicht, unseren Zielhafen angeben, denn es sollte heute wieder Richtung Purto Mogan gehen. Jetzt kam noch eine ausgendehnte Sicherheitseinweisung, wie man z.B. die Rettungsweste nutzt,
Rettungsmittel auslöst oder einen Distress über Funk absetzt, wo die Feuerlöscher sind .. und und und..
Um 10:00 haben wie abgelegt und sehr zügig die Segel hochgezogen. Ohne das Schiff komplett durchgetrimmt zu haben und ohne größere Erfahrung hat die neue Crew das Schiff auf 12,5 Knoten gebracht und vor Freude bis über beide Ohren gegrinst. Zitat: "Jetzt versthe ich, warum Ihr das Schiff
auf die Canaren überführt habt" Genau, denn sowas gibt es hier einfach nicht und war jede Strapaze der 2650sm wert. Nach knappen 30sm und vielen Wenden, Halsen und Reffübungen und kurzen Offshoreabstechern
sind wir dann happy in Mogan eingelaufen. Was kommt jetzt.. Vielleicht gehts ja nach Teneriffa, aber der Wind ist hier 8sm von der Küste im Moment sehr stark, abwarten und beim Frühstük am kommenden Tag entscheiden.

07.02.2012 Puerto Mogan

Versuchen wir es nach Santa Cruz de Teneriffa zu segeln. Die Ansage 7Bft in Böen hat mir schon nicht so gefallen, denn es gibt einen Beschleunigungsstreifen um die Inseln, wo der Wind gerne mal 10-15 Knoten zunimmt, aber sehen wir es uns live an. Raus aus dme Hafen und nach 10sm kam er dann, der Wind, mit bis zu 40 Knoten. Das Groß geborgen und nur mit "Stummelchen" (extrem gereffte Genua) ging es auf Kurs 335 Richtung Santa Cruz. Aber ohne jede Not 40sm bei solchen Bedingungen zu segeln fand ich
dann nicht so gut für unsere Crew und wir haben abgedreht und uns für gescheites Training in Küstennähe entschieden. Das Material hat es uns bestimmt auch sehr gedankt. Also ging es zurück an der Küste wo wir in der Mogan Bucht erstmal gankert haben, was auch eine prima Übung ist. Postition bestimmen und passende Objekte gepeilt, Ankerball etc.  Wir haben gegessen und dann unter Maschine Bojenmanöver geübt, wobei der Bootshaken ins Wasser gegangen ist und jetz auf 20 Meter liegt. Jetzt kam nochmal richtig schöner Wind und wir haben Wenden und Halsen geübt, beidrehen und uns eine Zeit lang mit einem echten Racer an der Kreuz gemessen. Wir haben sie nass gemacht, obwohl unser Mast nicht aus Carbon besteht. Einfache Erklärung: Segel richtig trimmen, sauber steuern und auf jeden Winddreher reagieren. Aus begedrehter Position haben wir dann die Segel geborgen und sind in den Hafen von Mogan gefahren. Was der Abend heute nich bringt, ich denke mal wir werden schön essen gehen und es mit Teneriffa weiter wesuchen, aber ich bin skeptisch, denn hier geht in Sachen Wind momentan der "Punk" ab zwischen den Inseln.

08.02.2012 Puert Mogan

Unverändert starke Winde haben uns zu der Entscheidung gebracht, die Einheiten hier in unserem Revier
zu fahren. Zu Beginn des Tages haben wir erstmal das Rigg gecheckt und Tim bis zum Verklicker geliftet.
Aber auch Claudius wollte in den Mast und den Wunsch haben wir ihm gerne erfüllt, da es auch Zeit war für eine neue Lage Tape am unteren Salingspaar. Nachdem wir unseren "Motor" also gewartet hatten, haben wir uns in einem Cafe an der Kaimauer noch die Wolken angesehen und mit dem Wetterbericht verglichen. Ich kann nur sagen, mit dem Wetter muss man sich als Segler viel beschäftigen, denn es kann unerwartet umschlagen oder man kann anhand der allgemeinen Lage solche Tendenzen vorher schon erkennen. Um 11 Uhr sind wir dann raus auf den Atlantik und haben mehrfach das Reffen trainiert und zwischendruch immer eine Wende eingebaut um dann im Anschluss die Segel voll duchzutrimmen. Durchgetrimmt gings gleich weiter mit Reffen oder Wenden weiter. Nach unzähligen Manövern haben wir uns beim Ankern dann ein bisschen ausgeruht und uns leckere Sandwiches gemacht. Dann ging auch schon unser zweiter Trainingsteil los. Ohne große Unterstützung von Tim und mir musste unsere Crew den Anker heben und die Segel setzen und einen virtuellen Punkt, ca. 6sm vor der Küste (natürlich genau in Luv)ansteuern. Einige Wenden und sogar Reffen war nochmal notwendig um das Ziel zu erreichen. Für unsere angehenden Skipper ein tolles Training, selbständig das Schiff unter Volldampf zu einem Punkt zu bringen. Nachdem wir das Ziel erreicht hatten, sind wir zurück in den Hafen und Heike hat Karpo sauber und stressfei am Ponton angelegt, wieder ohne großartige Moderation von uns. Ein super gelungener Tag auf dem Wasser, bei dem unsere Schüler eine Menge gelernt haben, vor allem Selbständigkeit beim Skippern, Navigation und Meteorologie. Eben haben wir noch auf dem Schiff lecker zu Abend gegessen und noch eine kleine Nachbesprechung vorab gehalten. Jetzt sind wir alle ein bisschen geschafft und lassen den Abend an unserem Flatscreen ausklingen und vertehen bei den Filmen leider nur spanisch. Wir freuen uns schon auf Morgen... Schwerpunkt... Wenden und Halsen in kombination mit Segletrimm. Schöne Grüsse aus Spanien von uns allen. Sailing Rocks...

09/10.02.2012 Puerto Mogan

Die letzten Tage haben wir mit unserer Mannschaft noch ausgiebig die
Wenden und Halsen geübt und teilweise auf Video aufgenommen. 27 Sekunden hat das Schiff für die schnellste Wende gebraucht um wieder auf 8,5 Knoten zu kommen, eine prima Leistung. Ansonsten haben wir so gut wie jeden Tag in der Bucht von Mogan geankert oder machen unsere Mittagsbrotzeit mit einem beigedrehten Schiff.
So, am Samstag ist leider schon wieder Abreise, also segeln wir lieber
nochmal eine Runde, auch wenn eine Winsch der Großschot ausgefallen ist.. aber kein Problem, wir haben zwei und werden sie bestimmt schnell wieder flott machen. Im großen uns ganzen eine tolle Woche mit vielen glücklichen Gesichtern und der Gewissheit, jede Menge nützliches gelernt zu haben.. und der Spaß kam bestimmt auch nicht zu kurz 12.9 Knoten Topspeed. Segeln fetzt...

11/12.02.2012 Puerto Mogan / Pasito Blanco

Samstag ist bei uns an Bord immer Abreisetag und eine gute Gelegenheit, sich noch einmal die Woche durch den Kopf geen zu lassen und darüber beim Frühstück zu Fachsimpeln, bevor
die Taxis und Busse zum Flugahafen aufbrechen. Ein bisschen Traurig sind wir ja schon, das es vorbei ist, aber wir werden uns bestimmt sehr bald wieder sehen, am Gardasee oder eben beim näschten Törn.
Den Rest des Tages sind Tim und ich damit beschäftigt, die Blessuren von Karpo auszubessern. ALso fahren wir mit dem Bus nach Las Palmas um dort das ein oder andere Eratzteil zu besorgen und eben auch einen neuen Bootshaken. Und wir können, nachdem
wir alles besorgt haben, einer Fastfoodkette nicht wiederstehen und schlagen zu. Mit dem Tingelbuss gehts dann in über 2 Stunden zurück nach Mogan, wo wir mit den Arbeiten beginnen... Den Abend lassen wir dann in einer der unzähligen Hafencafes zu Ende gehen.
 
Am Sonntag in der Früh fahren wir Karpo bei leichten Winden nach Paito Blanco um
die neue Crew an Bord begrüssen zu können. An deiesem Anreisetag gibt es immmer
erstmal eine kleine Einführung in das Boot, alles weitere passiert dann am Montag, frisch vor
dem Ablegen

13.02.2012 Pasito Blanco

Erstmal die Sicherheitseinweisung und dann raus aufs Wasser. jeden Tag legt ein anderer das Schiff aus der Box ab und wieder an. Erstaunlich wie gut das klappt, auch wenn es narülich was komplett anderes ist, als mit einem Cat auf die SLip zu fahren oder mit einer Seascape an der Boje anzuzlegen. Erstmal schnuppern, wie es sich draussen bei 25 Knoten Wind anfühlt und die ersten Wenden etc. fahren. Und dann passiet es endlich, lange haben Tim
und ich darauf gewartet, alles hatte wir schon ausprobiert.. Walgeschwindkeit erreicht und von Steuerbord kommen ca. ein Dutzend Pilotwale direkt auf uns zu und passieren uns mit 50 Metern Abstand am Heck. Juhuuuu  ALle waren begeistert und ich auch. Was hatten wir schon alles gesehen auf der Reise: Delfine, Meereschildkröten, fliegende Fische, Minitintenfische
auf Deck und nun eben die Piotwale. (Ach ja, auch eine Fernseher in der Straße von Otranto, ist aber schon lange her)

14.02.2012 Pasito Blanco

Eine riesige, dicke und sehr schwarze Wolke liegt über dem südlichen Teil der Insel. Schwer zu sagen was dort alles enthalten sein kann. Sturmartige Böen, Hagel oder nur ein bisschen Nieselregen. Wir wissen es nicht und entscheiden und erstmal nicht abzulegen und zu warten bis das Ungeheuer vorbeigezogen ist. Eine gute Gelegenheit das Wetter für diesen Tag aufzuarbeiten.
Ein dickes fettes Hoch befindet sich über uns und die Vorhersage geht von 20 Knoten Wind aus, na mal sehen ob das passt.
Dann machen wir noch eine Trockenübung "Großsegelsetzen" und besprechen alle Trimmmöglichkeiten auf Karpo, die doch schon sehr umfangreich sind. Als die Wolke verschwunden ist, über wir kurz das Bojenmanöver unter Maschine, bis sie einer aus unserer
Mannschaft sich den Knöchel verstaucht und wir vorsichtshalber in den Hafen zurückkehren. Kalter Umschlag und Brotzeit lindern die Schmerzen und wir enscheiden aufgrund des Vorfalls den Tag weiter ruhig zu gestalten und machen einem kleinen Törn nach Mogan. Die Sonne scheint, Kapro lauft 10 Knoten, Tim und ich segeln unsere 3000sm auf dem Schiff und alle sind happy. So kann es gerne weitergehen.

15.02.2012 - 17.02.2012

Zuerst haben wir gedacht das es keine Wale hier gibt und dann das, gleich zwei Tage in Folge sehen
wir ca. 5sm vor der Küste Pilotwale und auch mehrfach Delfine. Da wir ja keinen Mangel an Kameras haben,
hat es hier an Deck nur noch geklickt und ausgelöst.
Seglerisch hatten wir auch einigen Spaß, z.B. bei Ausfahrten bis 35kn Wind und eintauchen in
große Wellen, mit Gischt und Salzwasser im Mund. Einmal haben wir einen kleinen Ausflug nach Puerto Mogan
gemacht und in dem Hafen zu Abend gegessen. Natürlich wären wir danach gerne nach Pasito Blanco gesegelt,
aber in dieser Nacht gab es leider vor der Küste nur sehr wenig Wind. In Sachen Wind haben wir aber ansonsten
keinen Grund zu klagen, auch wenn man manchmal erst einige Meilen verholen muss um in die Düse zu kommen.

Zusammengefasst wieder eine tolle Woche mit einem schönen Starkwindabschluss. Ihr fragt Euch vielleicht, was...
wie.. immer nur Tolle Wochen!? Es gibt eine Einfache Erklärung, segeln verbindet Menschen und öffnet die Augen
für unsere Natur und ihre Schönheit.. Sail fast... Live slow  Jump Flipper, jump!

19.02.2012

Heute sind neue Gäste an Bord gekommen, nun ist die Karpo zum erstenmal bis auf den letzten Platz besetzt.
Als alle angekommen sind und auch der Einkauf verstaut war gab es erst einmal ein Begrüßungs Bier um den stressigen Flug zu verdauen und abends sind wir dann noch zum Fisch essen gegangen, damit sich alle auch mal kennenlernen konnten.

20.02.2012

Heute lag gleich zum Anfang ein ordentlicher Ritt vor uns, Maspalomas - Tennerifa. Nach der Schiffseinweisung ging es los, der Wetterbericht prophezeite uns 5 Bft. Auf dem Weg raus aus der Landabdeckung und rein in die Düse entschieden Benni und ich noch einen kleinen Ankerstop vor Mogan einzulegen um eine neue justierung der Ruderanlage vorzunehmen. Das war auch ein willkommener Stop um Mittag zu essen. Nach nicht ganz einer Stunde Pause lief die Ruderanlage wieder butterweich und alle konnten gestärkt auf die ca. 50 sm gehen. Der Wind nahm kurz hinter Gran Canaria zu und wehte in den Spitzen mit locker 35 Knoten, für einige von uns war das am ersten Tag schon ein kleiner Schock. Mit gereffter Fock und Reff 2 im Groß ging es hoch am Wind unserem Ziel entgegen bis wir dann das Groß bergen mussten, der Wind nahm zu und über Tennerifa zog eine große dunkle Wolke auf die uns dazu veranlasste umzudrehen und nach Mogan zurück zu segeln. Kurz nach Sonnenuntergang kamen wir in Mogan an und mittlerweile hatten sich auch alle wieder erholt.

21.02.2012

Heute hat sich unser Dickkopf durchgesetzt und wir legten zum Frühstück fest, wir versuchen es nochmal, aber wir machen keinen Stop auf Tennerifa sondern segeln gleich nach La Gomera. Der Wind war heute nicht ganz so stark und auch die Welle war angenehmer. Nachdem das Schiff seeklar war und auch alle ein Pflaster gegen Seekrankheit bekommen haben (Dank an Ulli) ging es los. Wir schossen mit Reff 2 in der Fock und Groß über den Atlantik und die Stimmung an Bord war super. Als wir am südlichen Ende Tennerifas waren zeigte unsere Logge 9,5 Knoten im Durchschnitt und einen Top Speed von 14,9 Knoten, nun nahm der Wind auch ab und wir haben die Segel geborgen es gibt was zu essen. Nun sind es nur noch ca 20 sm bis Gomera und wir werden vorraussichtlich um 19.00 UTC ankommen.

22.02.2012

Da Gomera eine wirklich sehenswerte Insel ist hat sich ein Teil von uns entschieden eine Erkundungstour mit dem Mietwagen zu machen und alle anderen sind mit uns nochmal zum Training raus gefahren. Nach vielen Wenden, Trimmübungen und einem Winschkurbel über Bord Manöver sind wir wieder in den Hafen gefahren wo schon der örtliche Marinaservice (Andy) auf uns wartete um uns bei einigen Reperaturen zu helfen.
Jetzt sitzen wir alle an Bord und lassen den Tag ruhig ausklingen da wir morgen nach Tennerifa genauer nach Santa Cruz segeln wollen.

23.02.2012

Heute lag ein langer Trip vor uns 124 sm von La Gomera (San Sebastian) bis nach Tennerifa (Santa Cruz).
Benni und ich entschieden uns dafür auf dem Weg zurück nach Maspalomas einen Zwischenstopp in Santa Cruz einzulegen um die Rücktour etwas angenehmer zu gestalten und dann konnten alle auch mal erleben was es heißt einen Nachttörn zu segeln und die richtige Hafeneinfahrt zu finden. Nach unserem Start auf Gomera, um kurz nach 10.00 UTC, hieß es erst einmal kreuzen. Da wir Tennerifa nördlich rundeten mussten wir 100 sm kreuzen hatten aber das Glück endlich wieder Delphine zu sehen, so schnell wie die Fotoaparate gezückt wurden so schnell war auch niemand mehr in der lage zu steuern. Nachdem die Nacht eingebrochen war und wir endlich die Nordspitze Tennerifas gerundet hatten konnten wir endlich abfallen und es ging bei leichten, raumen Winden, Richtung Zielhafen, jetzt nur noch rein in den Hafen und anlegen. Um 5.00 UTC machten wir in Santa Cruz fest, nun gab es auch das hart verdiehnte Bier und alle fiehlen todmüde in die Koje.

24.02.2012

Da segeln Sport ist wurde nach einer kurzen Nacht 12.00 UTC zum ablegen angesetzt, nach einem langem Frühstüch und der Reperatur einer unserer Winschen sind wir dann auch 13.00 UTC losgekommen. Bei Nordost Wind ging es dann auf die 60 sm von Santa Cruz nach Maspalomas. Nun galt es für die gesamte Crew das gelernte anzuwenden um die Karpo mit Schrick in der Schot und ordentlich Speed ins Ziel zu bringen. Bei 15 Knoten Wind (manchmal auch mehr) wurde getrimmt was die Strecker zogen, aber wenn die Logge bei diesen Bedingungen nur 5 - 6 Knoten anzeigt kann was nicht stimmen also weiter gehts hier mal zubeln da mal was fieren, und siehe da 9 Knoten fast 10. Nachdem wir ca 17 sm vor unserem Ziel waren nahm sich Benni nochmal seiner Skipperrolle an und es gab für den Sonnenuntergang und die letzte Segelminuten noch ein Bier. Abends waren wir dann alle nochmal zusammen essen da es für die meisten gleich sehr früh zum Flughafen geht.

25.02.2012

Heute früh verabschiedeten wir schon sehr früh alle Gäste und es wurde klar dass die Zeit viel zu schnell vorbei ging.
Da wir nun schon mal wach waren nutzten wir die Zeit an Bord um die Karpo auf Vordermann zu bringen und sie schon mal für die baldige Überführung wieder fit zu machen. Nachdem wir fast 10 h für die Reperaturen und das säubern benötigten erstrahlte die Karpo im neuen Glanze und wir freuen uns schon auf die nächsten Gäste die morgen im laufe des Tages anreisen werden.

26.02.2012

Die letzte Ausbildungswoche auf den Canaren liegt vor uns. Den ganzen Tag über treffen neue Gäste ein und beziehen ihre Kojen. Um 18 Uhr
sind wir vollständig und alle bekommen natürlich nach dem langen Flug Hunger. Was bietet sich da mehr an als PASTA. Am Abend gab es dann jede menge Vorfreude und wie immer drehte sich fast alles nur ums Segeln, kein Wunder auf dieser Flunder.

27.02.2012

Guten Morgen, Frühstück ist fertig. Nachdem wir uns über die Eier der vorhergehenden Crew hergemacht hatten und danache alles wieder verstaut hatten, gab es die routinemäßige Einführung in das Schiff. Welche Strecker bedienen was, wie bedient man eine Spinlock und was brauche ich alles um das Schiff zu trimmen etc. Und natürlich auch eine Einweisung in die sicherheitsrelevanten Fragen. Hier gibt es ja nicht die üblichen Gardasee Feststoffwesten, sondern moderne Automatik-Rettungswesten die mit CO2 Patronen und Selbstauslöser ausgestattet sind, ausserdem jede Menge Signalraketen, elektronische Seenotfunkbojen etc. Jeder hier auf dem Schiff muss wissen, was im Falle eines Unfalls hier an Bord zu tun ist. Es ist ähnlich wie in einem Flugzeug vor dem Abflug, aber eben viel Umfangreicher, da hier jeder mithelfen und denken muss. Die Köpfe rauchen und brauchen abkühlung, also das erste mal die Maschine starten, Leinen loswerfen und
ablegen. Jeder nimmt das Steuer in die Hand und fährt einige Wenden. Zum eingewöhnen erstmal alles nur bei Halbwind. Das Schiff beschleunigt nach der Wende auf knapp 10 Knoten speed und freude macht sich breit. 5 Stunden später und einige Reffübungen später legen wir wieder in Pasito Blanco an. Im übrigen legt unsere Crew das Schiff selber an, mit täglich wechselnder Besetzung am Ruder.
Ratet mal was wir dann am Abend gemacht haben. Eh klar, wir waren zu kaputt um noch zu kochen und sind zum Fischessen gefahren...

28.02.2012

Heute ging es früher aufs Wasser, aber der Wind war das erste Mal recht ruhig seit dem wir in diesem Revier sind. Eine gute Gelegenheit um den Fluxgate Compass neu zu calibrieren und das Böjenmanöver zu trainieren. Erstaunlich ist, das wir dann bei 2 Bft unter segeln dennoch gut 7 Knoten fuhren. Da wir das Reivier ja nun schon besser kennen, wissen wir wo wir nach Wind suchen müssen und Ihn vor allem finden. Wir starten die Maschine und verholen uns 8sm nach Osten. Anja hat eine Früchteplatte gezaubert
und das sah sehr lecker aus, so das selbst die Eingefleischten zugegriffen haben. Dann gings aber auch schon los, Reffen Wenden, Steuermannswechsel und 10,5 Knoten Topspeed, ganz okay für solch maue Bedingungen. Nach 5 Stunden legen wir wieder an und gehen im La Punta am Hafen essen und danach für den kommenden Tag einkaufen. Morgen steht wieder einiges auf dem Programm. Wie immer werden wir mit dem Wetter beginnen und es selber analysieren und dann das Trainingsprogramm dem Wind anpassen. Lieben Gruß an alle zu Hause

29.02. - 03.03.2012



Was für ein Abschluss dieser 5 Wochen segeln auf den Canaren. Die letzte Woche war geprägt von vielen Manövern und zu Beginn der
Woche von wenig Wind, was hier noch immer 2-3Bft. bedeutet. Aber gegen Ende der Woche dehnt sich das Hochdruckgebiet aus und dadurch
gab es eine atmosphärische Strömung von bis zu 25Knoten, plus 15Knoten an der Düse, Böen noch nicht eingerechnet. Das hieß wieder mal
das Lifebelt einhaken und festhalten. Wie man sich das vorzustellen hat, sieht man in dem letzten Video von uns. Wellen kommen über das Schiff und bei komplett durchgerefften Segeln macht das Schiff noch immer ein Speed von bis zu 10,5 Knoten, auf Amwindkurs. Klar das da
einem das Adrenalin schon fast aus den Ohren kommt und so haben wir nicht mal mehr den Weg ins Restaurant geschafft und haben sehr häufig an Bord gegessen. Alle haben in dieser Woche sehr gut mitgearbeitet und bestimmt eine Menge für sich mitgnommen, aber auch wir haben wieder einmal dazugelernt, welche Methoden am besten zum Ziel führen. Am letzten Segeltag der Woche, dem Freitag, war hier Wind von über
40Knoten zu erwarten und da haben wir die Zeit für Manöver im Hafen genutzt. Rückwärts in die schmale Box einfahren und vor allem dabei immer Souverän bleiben und nicht anecken. Das hat prima geklappt und wir sind dann doch nach mal Essen gegangen, zum Abschluss der Woche. Riesige Fischplatten und noch mehr Knoblauch gabs auf die Tafel. Tim und ich sind happy das hier alles so gut gegangen ist und das das Schiff in einem besseren Zustand ist, als am Tag der Übernahme.

Was am Samstag und Sonntag anstand könnt ihr Euch ja bestimmt denken, wenn Ihr unser Logbuch verfolgt habt. Viel Wartungsarbeit kam auf uns zu, noch einmal in den Mast gehen und alles checken, Wasserlinie reinigen und alles nachziehen und kontrollieren. Jetzt fühlen wir uns gut gerüstet für den Törn nach Malaga. Wir halten Euch auf dem laufenden und stellen Bilder und Videos natürlich weiter online.

Adios Tim und Benjamin

Logbuch 05.03.2012

Nachdem wir heute allen das Schiff erklärt hatte gebunkert haben und die
Sicherheitseinweisung hinter uns hatten, sind wir um 17.20 UTC in Pasito
Blanco gestartet, vor uns lagen ca 750 sm bis nach Gibralta.
Wie erwartet setzte die Düse mit gewohnter Stärke von 25 - 35 Knoten aus
Nordost ein und wir fuhren auf am Windkurs Richtung Südspitze
Fuertefenturas, die See war etwas ruppig und am ersten Tag hatten einige
noch mit der Seekrankheit zu kämpfen.
Dennoch ging es mit Reff 2 im Groß und gereffter Fock und gut 8,5 Knoten
Speed Richtung Fuerte wo wir dann Wenden wollten um zwischen Gran Canaria
und Fuerteventura hindurch zu segeln.

06.03.2012

Morgens um 2.00 UTC, der Wind lies nach und wir refften aus ins Reff 1,
aber irgentwie lief es nicht, nach viel getrimme und gezubbel bin ich dann
auf das Vorschiff gegangen um dort nach einem Fehler zu suchen und siehe
da der Mast stand sehr weit nach hinten geneigt und machte beunruhigende
Bewegungen. Daraufhin habe ich Benni geweckt und wir zogen alle Segel
runter setzten Kurs nach Las Palmas und sicherten den Mast mit den
Spifallen. Unsere Fehlersuche blieb erfolglos der Mastfuss war OK die
Wanten auch, mehr konnten und wollten wir in der Nacht bei dieser Dünung
einfach nicht riskieren. Um 10.00 UTC machten wir in Las Palmas fest und
holten uns Rat, wie sich herausstellte bei einem Olympionicken (Gold ´92). Der Fehler
war gefunden die Trimmklötzer sind herraus gefallen und Benni und ich
lernten wie man einen solchen Mast innerhalb kürzester Zeit nach vorne
zieht und neu trimmt.
Dennoch hatte Benni ein wenig Mitleid mit seiner Crew, die sichtlich
erschöpft ihr Ölzeug trocknete und etwas zu essen machte und setzte um
8.00 UTC am nächsten Morgen zum ablegen an, die Stimmung wurde besser alle
schliefen sich nochmal richtig aus und jeder gestaltete den Abend so ruhig
er es wollte.

07.03.2012

Bevor wir ablegten wurden in einer Gemeinschaftsarbeit Brote für die Fahrt
vorbereitet und Benni erklärte jedem den neuen Wachplan.

Team Bennjamin:    Betina , Ralf 10.00 - 14.00 / 18.00 - 22.00 / 02.00 - 06.00
Team Tim:            Holger , Axel 14.00 - 18.00 / 22.00 - 02.00 / 06.00 - 10.00

Hegen war schon ein erfahrener Segler der viel lernen wollte daher bekam er andere Zeiten um noch mehr zu lernen.

Hergen: 12.00 - 16.00 / 20.00 - 24.00 / 04.00 - 08.00

Mit diesem Wachplan ging es nun endlich nach Gibralta, der Wind kam aus Nordost und sollte im laufe der nächsten Tage immer weiter nach Osten drehen. Diese Nacht hatten wir wieder schönsten Segelwind mit 20 - 25 Knoten (manchmal auch mehr), alle hatten ihre Seekrankheit mehr oder weniger überwunden und jede Wache konnte unter Vollmond ordentlich und schnell segeln.

08.03.2012

Allmählig nahm der Wind und die Dünung ab und wir nutzten die Zeit um das Schiff trocken zu legen und um die Batterien aufzuladen.
Durch Hergen haben wir ein nettes Wetterprogramm bekommen welches wir nun via Sattelit auf den neusten Stand bringen um unsere weitere Route zu planen, leichte Winde um 15 Knoten, die es uns momentan erlauben fast direckt nach Gibralta zu segeln.
Im Augenblick segeln wir unter Vollzeug, kaum Dünung und Wind um die 10 - 15 Knoten, der Himmel ist Wolkenlos das Wasser hat 17°, Sonnencreme ist an Deck Pflicht, unser Kurs ist derzeit 40° und wir Segeln am Wind mit 6,5 - 7,5 Knoten unsere Position um 15.30 UTC
N 29.58
W014.00

Logbuch 09.03.2012

Heute ist ein perfekter Segeltag, die Sonne brennt und der Wind bläst gleichmäßig aus Nordost.
Unser Kurs ist derzeit 80° und wir segeln auf die Westküste Maroccos zu, mit Reff 2 im Groß und gereffter Fock puschen wir die Karpo und segeln in den Spitzen mit 11,2 Knoten auf am Wind.
Das Bordleben hat sich auch eingespielt wärend die einen segeln, schlafen die anderen oder machen essen.
Als die Nacht einbricht bergen wir das Groß und segeln weiter mit gereffter Fock, teilweise immernoch mit 7,5 Knoten. Später in der Nacht fuhren wir mit Maschine weiter um die Akkus zu laden. Sterne sieht
man leider nicht so viele, aber dafür haben wir einen sehr schönen und hellen Mond und natürlich immer
wieder Delfinschulen die uns besuchen.

Logbuch 10.03.2012

Als heute die Sonne aufgegangen war, hat die 6 Uhr Wache das Groß hochgezogen und langsam wieder die
Geschwindigkeit erhöt. Um 10 Uhr gab es denn, da die Wellen sich ein bisschen beruhigt hat, ein gemeinsames Frühstück und typischesTrockenlegen von Karpo, denn leider kommt es hier an allen Ecken und Enden im Moment rein. Da wir aber Trockentücher im Überfluss haben, geht das immer recht fix.
Leider haben wir auch eine nicht so schöne Nachricht für Euch, brandaktuell. Vor gut 90Minuten 1300UTC sind wir in 18 Knoten Wind und Reff eins mit Kurs Nord auf Backbordbug unterwegs gewesen, als es plötzlich einen kleinen Knall gegeben hat. Der Kopf vom Großsegel ist abgerissen, eine typische Ermüdungserscheinung, begünstigt durch UV-Einstrahlung und Salzwasser. Wir haben den Lappen umgehend geborgen und mussten schnell feststellen, hier können wir nichts mehr aussrichten, wir brauchen einen optimistischen Segelmacher und jede Menge Segeltuch. Einen Vorwurf brauchen wir uns allerdingas nicht machen, denn wir hätten bei diesem Wind auch ohne Reff fahren können. Einer der schönsten Segelmomente auf dieser Überführung, mit der gesamten Crew auf der Luvkante, endete schlagartig. Jetzt haben wir noch gut 340sm bis nach Gibraltar und fahren die Genua voll und machen noch immer gute 8 Knoten Speed. Wir werden jetzt erstmal die Lage und unsere Optinen checken, die Grip Daten analysieren und eine neue Route planen. Wir sind natürlich alle sehr enttäuscht, vor allem wir beiden Skipper, denn was haben wir schon alles auf dieser Tour erleben müssen an kleineren und größeren Schäden. Aber trotz allen müssen wir uns immer vor Augen halten, das sowas leider zu diesem Sport gehört und nach 4000sm (gestern ersegelt) passieren kann. Wir alle senden Grüße aus 32-23N 010-36W 1430UTC.

Logbuch 11.03 - 12.03

Logbuch 1635UTC 34-37N 007-15W

Nachdem sich ja unser Großsegel verabschiedet hat, und wir mit der Genua
nicht mehr die gewünschte Höhe und Geschwindigkeit laufen konnten, haben
wir uns gestern entschieden, in Jorf Lasfar (Marocco) einen Tankstop
einzulegen. Die Ansteuerung zu dem Industriehafen, wo sonst nur riesige
Handelsschiffe Phosphate laden, war aufgrund der fleißigen Fischer nicht
ganz einfach, denn ca. 8sm vor der Küste waren unzählige kleine Fähnchen
und Plastikflaschen mit Fischerleinen im Wege. Zahlreiche Kursänderungen
waren von nöten um keine Leine in die Ruderanlage, oder was noch
unangenehmer wäre, in den Propeller zu bekommen. Ich hätte mich auch
besonders schwer getan in den Neo zu packen und ins Wasser zu springen,
nachdem wir am Vormittag einen ca. 6 Meter langen Hochseehai gesichtet
hatten.
Aber da alle fleißig mit Ausschau gehalten hatten, ging alles reibungslos
über die Bühne. Angekommen habe ich mir den Holger geschnappt und dann
ging es los, die Bürokratie hat mit voller Macht zugeschlagen. Am Ende
waren 5 Beamte mit der Einreise unseres kleinen Schiffes beschäftigt, die
Passdaten wurden 5 mal mit der Hand abgeschrieben. Sehr aufregend und ein,
wie ich finde, recht unterhaltsames Abenteuer. Der ganze Aufenthalt hat
kein 3 Stunden gedauert, aber 80 Prozent der Zeit fand ich mich im
Hafenbüro oder in einem Fahrzeug (Zivil) eines Beamten wieder. Aber der
Stop diente ja nur einem einzigen Ziel, Diesel bunkern. Da Karpo ja nicht
mit Schweröl fährt, hat der Schwager oder so vom Hafenmeister mit seinem
Privatfahreug und mit jeder Menge Kanistern bewaffnet, die fahrt zur
nächsten Tankstelle angetreten. Die ortsübliche Anzahlung von 80% in Bar
haben wir natürlich nicht mit großer Begeisterung abgetreten, aber eine
wirkliche Wahl hatten wir auch nicht. 90 Minuten später kam dann der
Treibstoff in unter anderem sehr großen 80 Liter Kanistern an. Danke
nochmal an Tim für deinen Einsatz als Vorkoster (Sprit durch Schlauch
ansaugen). Als wir alles erledigt hatten haben wir um 2015 die Leinen
gelöst und sind wieder in See gestochen. 1 Stunden haben wir abwechselnd
Wache auf dem Vorschiff gehalten und mit einer starken Taschenlampe den
Fischerslalom praktiziert um in keine Flaschen und Fahnen zu rauschen.
Inzwischen kommen wir gut voran mit 7Knoten und sehr flachem Wasser, also
keiner Welle. 120sm noch bis Gibraltar, wo wir gegen 14 Uhr am Dienstag
eintreffen werden um einen Segelmacher zu finden. Nachreichen mag ich noch
folgendas. Wir haben einen Wal gesehen, bestimmt 10 Meter lang und knapp
30Meter neben dem Schiff. Keine Ahnung was für eine Art, aber das finden
wir noch heraus.

Unserer Route

Video Biograd - Cartania

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Video Cartania - Alicante

Untitled from teamtitte on Vimeo.

Video Almeria - Las Palmas

Untitled from teamtitte on Vimeo.

Gomera - Gran Canaria

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Training

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Neues von den Canaren

Untitled from stickl on Vimeo.

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