Das Loguch
Die Elan 450 Hot racer!
Törn-Logbuch Tag 1
Logbuch Tag 2
sind heute gesund und vor allem ohne weitere technische Probleme in
Dubrovnik angekommen (15 Uhr). Karpo hat heute wieder mal Ihr Potenzial gezeigt, mit
10,5 Knoten Topspeed bei 5 Bft. auf Amwindkurs. Langsam sind wir vertraut mit dem
Schiff und können so die Schlagzahl erhöhen. Gelegenheit hierzu haben wir ja morgen, wenn
wir uns auf den Weg nachMalta machen.
Logbuch 7. 1 .2012
Logbuch 07.01.2012 10:00Uhr
Am 5.01 haben wir in Dubrovnik den Hafen um 1200Uhr verlassen und sind mit
SW 3 und Durchschnittlich 9 Knoten Fahrt aufgebrochen.
Am 6.01 drehte der Wind auf NW und frischte auf 4 Bft. auf.
Gegen 1200Uhr zog dann ein Nordsturm (Straße von Otranto) mit bis zu 60
Knoten Wind auf.
Mit 3qm Fock schhafften wir dann aber noch erstaunliche 16,5 Knoten fahrt,
bis Probleme an der Reffrolle auftraten und uns zu einem Reperaturstop in
St. Maria di Leuca gezwungen haben. Am 8.01 gibt es weitere Informationen
zu unserem Stop und auch, wann es weiter nach Westen geht. Crew ist wohlauf
und hat ausser Muskelkater alles prima überstanden und freut sich auf
weitere
Meilen, die gerne gefressen werden. ETMAL 24h 190sm
Tim & Benjamin
Logbuch 15.1
Sind vor wenigen Minuten in Cagliari / Sardinien ausgelaufen da aufgrund schwacher Winde der Dieseltank wieder gefüllt werden musste, waren wir zu diesem Stop gezwungen . Die Eisenfock schnurrt wie ein Kätzchen und auch der Rest von Karpo ist bestens in Schuss. Das essen lässt sich auch sehen, zumindest wenn man von Pasta nicht genug bekommen kann. Leider sind wir aufgrund des Reperaturstops in Leuca noch immer ein bisschen hinter dem Plan, konnte aber dennoch schon zwei Tage von dreien wieder hereinsegeln,- motoren.
Im Moment befinden wir uns noch im Golf von Cagliari 39-07N 009-05E und werden dann in 15sm unseren Kurs nach Alicante einschlagen. Tim setzt gerade die Segel (Vollzeug) und Karl Heinz bringt das Schiff unter Deck auf Vordermann, während ich Euch diesen Logbucheintrag schreibe und nebenbei die Wetterfee auf VHF 68 verfolge. Die Wetterfee ist Computerstimme und hatte leider in den letzten Tagen selten gutes für uns zu berichten... Aber ich höre gerade was mit Nordwind heraus, mal sehen ob sie es dieses mal mit uns ernst meint. Ach ja, gestern haben wir endlich die ersten 1000sm gerissen
Logbuch 19.1
Logbuch 36-50N 002-28W 19.01.2012 1600UTC
Vor zwei Tagen haben wir unseren ersten Gast in Alicante an Land gebracht.
Die Überfahrt von Catania nach Alicante war sehr reizvoll, da es bei Sizilien am Etna, Stromboli und vielen weiteren Vulkanen vorbei ging. Die Strasse von Messina war auch eine große Herauasforderung an die Crew, da sehr stark befahren und von uns bei Nacht und Wind aus N mit 6Bft angegangen wurde. Leider hatten wir auf dem weiteren Weg nach Westen meist den Wind genau aus W mit 3-5Bft, so das wir einen sehr großen Teil unter Maschine laufen mussten um rechtzeitig in Spanien anzukommen.
Heute haben wir ein neues Crewmitglied an Bord aufgenommen, nachdem Tim und ich das Schiff noch in der letzten Nacht nach Almeria gebracht haben. Was soll ich sagen, die Sonne scheint und es wird langsam warm, wir tragen hier schon kurze Hosen, aber Nachts kommen wir aus unseren langen Unterhosen noch nicht ganz raus. Aber all das wird sich in den kommenden 7 Tagen entscheidend ändern, denn im Moment haben wir auf den Canaren 20Grad und mehr.
Karpo ist fit für den Sprung auf den Atlantik und wir sind es auch. Wir freuen uns, so schön (und anstrengend) es auch im Mittelmeer war,nun auf den grossen Teich zu kommen. Um 1700UTC wollen wir von Almeria direkt nach Gibraltar fahren und rechnen damit in den kommenden 24h in die Strasse von Gibraltar angekommen zu sein. Hier erwartet uns jede menge Verkehr und meist den Wind aus der falschen Richtung, Strömung und vor allem wieder einmal eine dunkle Nacht, da der Mond ja weit davon entfernt ist, Licht in das dunkel zu bekommen.
Wenn wir durch Gibraltar durch sind, geht es auf direktem Wege nach Gran Canaria und dort ist das erste Ziel der Hafen von Las Palmas.Es liegen nun 850sm vor uns und wir sind alle bereit. Auf dem Weg werden wir wieder viele Bilder schießen und hoffentlich auch unsere ersten großen Wale sehen. Delfine haben wir inzwischen jeden 2 Tag zu Besuch. Für den Fall das die Winde auf dem Atlantik nicht wie erwarten stabil sind, haben wir noch die Option uns an der afrikanischen Küste in der Thermik herunterzuhangeln.
Wir grüßen alle die das Logbuch aufmerksam verfolgen und werden spätestens auf den Canaren mehr Stoff zum lesen und auch Bilder online stellen.
Auf geht´s Axel, Tim und Benjamin
Logbuch 20. Januar
Logbuch 20.01.2012 Gibraltar 2000UTC
Wir wollten ja ansich auf die Canaren segeln ohne einen Stop einzulegen,
aber nachdem meine beiden Jungs an Bord noch nicht hier waren und wir bei dem
wenigen Wind im Mittelmeer immer ein bisschen Diesel verbrauchen mussten, habe wir hier am Abend angelegt. Die Anfahrt bei Sonnenuntergang und den unzähligen Handelsschiffen war schon ein Erlebnis, wie eigentlich immer, wenn man so extrem stark befahrene Schiffahrtsstraßen und Häfen anläuft.
Aber alles ging reibungslos über die Bühne. Eine Nacht dürfen wir hier auch bleiben, mehr wäre in der kleinen Marina Bay auf unserem Liegeplatz nicht gegangen, da unser Mast mit fast 20m Höhe über dem Wasser offensichtlich ein gutes Stück zu hoch ist für den Flughafen, bzw. die anfliegenden Maschinen, der sich nur 50 Meter neben uns befindet. im Mast gab es heute auch Besuch, Tim hat das Riggdurchgecheckt und für absolut Fehlerfrei befunden. Die Überfahrt von Almeria nach Gibraltar war leider wieder von schwachenund für diese Jahreszeit untypischen Winden geprägt und so mussten wir den Großteil unter Maschine laufen. Das hatte manchmal doch ein bisschen was von Kreuzfahrt, alledings sind wir näher am Wasser, wenn wieder mal in der Nacht Delfine uns für Stunden begleiten und das im Wasser befindliche Plankton zum leuchten bringen. COOL, aber auf Bilder nicht einzufangen... muss man selber sehen.
Das Leben an Bord mit unserem neuen Crewmitglied spielt sich auch schon ein und wir alle freuen uns das wir morgen dem Mittelmeer den Rückenzukehren und in den Atlantik einfahren. Wir erwarten sehr viel Verkehr in der Straße von Gibraltar, aber bei dieser stabilen Hochdrucklage mache ich mir wenig sorgen um eingeschränkte Sicht. Nicht ganz 700sm und wir sind an unserem Ziel angekommen und planen in Las Palmas am 26/27 Januar anzukommen. Der Genacker will ja auch gefahren werden.... wenn das so kommt, dann werdet Ihr es als erste erfahren.
Grüße von uns allen..
Loguch 21.1.2012
In der Straße von Gibralta hatten wir schönsten Ostwind und konnten somit nur mit der Fock Richtung Atlantik segeln.
Tarifa querab, nun stand es fest, wir sind endlich im Atlantik jetzt mussten wir uns nur noch durch das Verkehrstrennungsgebiet kämpfen und dann war es auch schon geschaft freie Fahrt bis auf die Canaren. Wir entschieden uns als Zielhafen für Las Palmas laut Karte ca 700 Seemeilen, durch die vorhergesagten schwachen Winde mit vielen Hochs stand auch unsere Route schnell fest, wir halten uns eher an der afrikanischen Küste und versuchen mit 230 Grad direkt nach Las Palmas zu kommen.
Tagsüber hatten wir recht angenehmen Wind und nachts war mal wieder Maschine angesagt, so tickte Meile für Meile an uns vorbei.
Loguch 22.1.2012
Nach einer obligatorischen Prüfung des Motors bei der Benni nix zu beanstanden hatte, konnten wir um 16.30 Uhr auf Position N 34°15' W008°16' auch noch auf 2000 zurückgelegte Seemeilen schauen.
Loguch 23.1.2012
Mittlerweile haben wir eine Durschnittsgeschwindigkeit von 6,9 Knoten seit Gibralta auf der Uhr stehen.
Zwischen den ständigen Segel wechseln, Maschine laufen, Positions Bestimmungen und taktisch anspruchsvollen Entscheidungen gab es an Bord natürlich noch ein sehr wichtiges Thema... was gibt es heute zu Essen.
Kulinarisch gesehen war alles dabei, vom Obstsalat über Pasta, Sandwich bis hin zu Bratkartoffeln wurden keine Wünsche offen gelassen.
Loguch 24.1.2012
Um 17.00 Uhr waren es mal gerade noch 210 Seemeilen, jetzt beginnen wir die noch zu segelnde Strecke in Gardaseemaßen zu rechnen (2 Chentos noch).
Loguch 25.1.2012
Jetzt können wir uns um all die Kleinigkeiten kümmern die im laufe der Zeit so angefallen sind, Schubladen wieder einbauen, Schabs in die Verankerung einkleben, die Außenboxe (Musikanlage) reparieren (damit wir beim Anlegen wahrgenommen werden), Schiff reinigen und für die Außenwelt zugänglich machen und und und.
Wir freuen uns schon auf die kommenden Wochen hier auf den Canaren, viel Spaß beim weiterem lesen des Logbuches und an alle die hier noch mit uns segeln werden, denkt an eure Sonnencreme.
In diesem Sinne schöne Hafentage
27.1.
Am kommenden Tag wollen wir nach Maspalomas segeln, 45 kraftraubende Seemeilen.
28.01
Das war ein wirklich gelungener Segeltag, und das Revier ist perfekt für die nächsten Wochen hier, bei gleichmäßigen 3 - 5 Bft und kleiner Welle in Landnähe werden wir hier viele Manöver mit euch segeln können. Ohne große Strecken segeln zu müssen haben wir hier auch die Möglichkeit in schönster Atlantikwelle zu segeln.
Jetzt werden wir uns in der Marina umsehen und ein wenig die Umgebung erkunden bis wir am Montag weiter Richtung Tennerifa segeln werden, um ein paar sehenswerte Strecken für Nachtfahrten zu finden.
Für alle die hier mit uns segeln werden bleibt nur zu sagen das ist mal ein nettes Winterrevier.
Derzeitige Wassertemp. 18° nix mit Schnee
29.01
alles wichtige zu erkunden.
Ein paar Bilder von unserem Trainingsrevier schicken wir mit.
Dann noch auf zu den Dünen von Maspalomas, bei 21°, nur lange konnten wir
dort nicht bleiben da der herumfligende Sand uns eine Strich durch die
Rechnung zog.
Nachdem wir auch einen Liegeplatz für die gesamte Zeit organisiert hatten
(Platz a140), liesen wir den Tag ruhig ausklingen.
30.01
auf gehts nach Tennerifa, Ziel war eine Marina mit dem vielversprechenden
Namen Los Gigantes, da mussten wir hin.
Mit halbem Wind ging es mit guten 9 - 10 Knoten Richtung Westen direkt in
die nächste Flaute. Nach ca 2h unter Motor und lecker Mittag an Board
frischte der Wind wieder auf und weiter ging es mit Vollzeug unserem Ziel
entgegen.
Es kribbelte schon etwas einen neuen Top Speed in die Logge zu betonieren,
aber unser Ziel lag in 290° und unsere Aufgabe des Tages bestand darin das
Schiff solange wie möglich im rutschen zu halten, was uns auch nicht
schwer viel.
Mit 10 - 11 Knoten als Durchschnittgeschwindigkeit und einem Tages Top
Speed von 13.8 Knoten flogen wir auf Tennerifa zu.
Den Hafen fast in Sicht mussten wir uns nur noch an Fischerreusen und den
dazugehörigen Fischern vorbeikämpfen, und da war er Los Gigantes.
31.01
Da Los Giggantes eher an eine englische Kleinstadt erinnert entschieden
wir uns dafür eine Bucht aufzusuchen. Nachdem die Sonne uns gut
angetoastet hat gab es wiedermal nur ein Thema, was machen wir Heute
Abend. Auf eine schlechte Rod Steward Imitation hatte nun wirklich niemand
mehr Lust, also auf nach Gomera.
Um 15.30 UTC starteten wir auf die 17sm lange Tour, es ist keine Wind aber
wenn juckt es nur in Boardshort.
Position: N 28°13` W016°53`
Nachtrag 31.01.2012
01.02.2012
02.02.2012
03.02.2012
5.02.2012 Pasito Blanco
uns an Bord gekommen. Tim und ich mussten Karpo aber vorher noch von Mogan die 9sm
in unseren Hafen überführen und das wurde schnell wieder sehr sehr nass. 40 Knoten
Wind und eine ganz kleine Welle wie am Gardasee. Da es in die Hafneinfahrt wehte,
mussten wir erstmal an der Tankstelle einen Stop einlegen und 5 Stunden warten bis wir
in unsere Box konnten. Aber lief alles reibungslos ausser einen durchgescheuerten Festmachertleine,
da der Anleger an der Tanke aus solidem Betong besteht. Am Abend haben wir der neuen Crew noch das
Schiff gezeigt und den Abend bei Pasta ausklingen lassen. Sicherheitseinweisung wolle ich erst vor
dem Ablegen machen, damit alles so frisch wie möglich ist.
06.02.2012 Pasito Blanc
Crewliste eingereicht, unseren Zielhafen angeben, denn es sollte heute wieder Richtung Purto Mogan gehen. Jetzt kam noch eine ausgendehnte Sicherheitseinweisung, wie man z.B. die Rettungsweste nutzt,
Rettungsmittel auslöst oder einen Distress über Funk absetzt, wo die Feuerlöscher sind .. und und und..
Um 10:00 haben wie abgelegt und sehr zügig die Segel hochgezogen. Ohne das Schiff komplett durchgetrimmt zu haben und ohne größere Erfahrung hat die neue Crew das Schiff auf 12,5 Knoten gebracht und vor Freude bis über beide Ohren gegrinst. Zitat: "Jetzt versthe ich, warum Ihr das Schiff
auf die Canaren überführt habt" Genau, denn sowas gibt es hier einfach nicht und war jede Strapaze der 2650sm wert. Nach knappen 30sm und vielen Wenden, Halsen und Reffübungen und kurzen Offshoreabstechern
sind wir dann happy in Mogan eingelaufen. Was kommt jetzt.. Vielleicht gehts ja nach Teneriffa, aber der Wind ist hier 8sm von der Küste im Moment sehr stark, abwarten und beim Frühstük am kommenden Tag entscheiden.
07.02.2012 Puerto Mogan
dann nicht so gut für unsere Crew und wir haben abgedreht und uns für gescheites Training in Küstennähe entschieden. Das Material hat es uns bestimmt auch sehr gedankt. Also ging es zurück an der Küste wo wir in der Mogan Bucht erstmal gankert haben, was auch eine prima Übung ist. Postition bestimmen und passende Objekte gepeilt, Ankerball etc. Wir haben gegessen und dann unter Maschine Bojenmanöver geübt, wobei der Bootshaken ins Wasser gegangen ist und jetz auf 20 Meter liegt. Jetzt kam nochmal richtig schöner Wind und wir haben Wenden und Halsen geübt, beidrehen und uns eine Zeit lang mit einem echten Racer an der Kreuz gemessen. Wir haben sie nass gemacht, obwohl unser Mast nicht aus Carbon besteht. Einfache Erklärung: Segel richtig trimmen, sauber steuern und auf jeden Winddreher reagieren. Aus begedrehter Position haben wir dann die Segel geborgen und sind in den Hafen von Mogan gefahren. Was der Abend heute nich bringt, ich denke mal wir werden schön essen gehen und es mit Teneriffa weiter wesuchen, aber ich bin skeptisch, denn hier geht in Sachen Wind momentan der "Punk" ab zwischen den Inseln.
08.02.2012 Puert Mogan
zu fahren. Zu Beginn des Tages haben wir erstmal das Rigg gecheckt und Tim bis zum Verklicker geliftet.
Aber auch Claudius wollte in den Mast und den Wunsch haben wir ihm gerne erfüllt, da es auch Zeit war für eine neue Lage Tape am unteren Salingspaar. Nachdem wir unseren "Motor" also gewartet hatten, haben wir uns in einem Cafe an der Kaimauer noch die Wolken angesehen und mit dem Wetterbericht verglichen. Ich kann nur sagen, mit dem Wetter muss man sich als Segler viel beschäftigen, denn es kann unerwartet umschlagen oder man kann anhand der allgemeinen Lage solche Tendenzen vorher schon erkennen. Um 11 Uhr sind wir dann raus auf den Atlantik und haben mehrfach das Reffen trainiert und zwischendruch immer eine Wende eingebaut um dann im Anschluss die Segel voll duchzutrimmen. Durchgetrimmt gings gleich weiter mit Reffen oder Wenden weiter. Nach unzähligen Manövern haben wir uns beim Ankern dann ein bisschen ausgeruht und uns leckere Sandwiches gemacht. Dann ging auch schon unser zweiter Trainingsteil los. Ohne große Unterstützung von Tim und mir musste unsere Crew den Anker heben und die Segel setzen und einen virtuellen Punkt, ca. 6sm vor der Küste (natürlich genau in Luv)ansteuern. Einige Wenden und sogar Reffen war nochmal notwendig um das Ziel zu erreichen. Für unsere angehenden Skipper ein tolles Training, selbständig das Schiff unter Volldampf zu einem Punkt zu bringen. Nachdem wir das Ziel erreicht hatten, sind wir zurück in den Hafen und Heike hat Karpo sauber und stressfei am Ponton angelegt, wieder ohne großartige Moderation von uns. Ein super gelungener Tag auf dem Wasser, bei dem unsere Schüler eine Menge gelernt haben, vor allem Selbständigkeit beim Skippern, Navigation und Meteorologie. Eben haben wir noch auf dem Schiff lecker zu Abend gegessen und noch eine kleine Nachbesprechung vorab gehalten. Jetzt sind wir alle ein bisschen geschafft und lassen den Abend an unserem Flatscreen ausklingen und vertehen bei den Filmen leider nur spanisch. Wir freuen uns schon auf Morgen... Schwerpunkt... Wenden und Halsen in kombination mit Segletrimm. Schöne Grüsse aus Spanien von uns allen. Sailing Rocks...
09/10.02.2012 Puerto Mogan
Wenden und Halsen geübt und teilweise auf Video aufgenommen. 27 Sekunden hat das Schiff für die schnellste Wende gebraucht um wieder auf 8,5 Knoten zu kommen, eine prima Leistung. Ansonsten haben wir so gut wie jeden Tag in der Bucht von Mogan geankert oder machen unsere Mittagsbrotzeit mit einem beigedrehten Schiff.
So, am Samstag ist leider schon wieder Abreise, also segeln wir lieber
nochmal eine Runde, auch wenn eine Winsch der Großschot ausgefallen ist.. aber kein Problem, wir haben zwei und werden sie bestimmt schnell wieder flott machen. Im großen uns ganzen eine tolle Woche mit vielen glücklichen Gesichtern und der Gewissheit, jede Menge nützliches gelernt zu haben.. und der Spaß kam bestimmt auch nicht zu kurz 12.9 Knoten Topspeed. Segeln fetzt...
11/12.02.2012 Puerto Mogan / Pasito Blanco
die Taxis und Busse zum Flugahafen aufbrechen. Ein bisschen Traurig sind wir ja schon, das es vorbei ist, aber wir werden uns bestimmt sehr bald wieder sehen, am Gardasee oder eben beim näschten Törn.
Den Rest des Tages sind Tim und ich damit beschäftigt, die Blessuren von Karpo auszubessern. ALso fahren wir mit dem Bus nach Las Palmas um dort das ein oder andere Eratzteil zu besorgen und eben auch einen neuen Bootshaken. Und wir können, nachdem
wir alles besorgt haben, einer Fastfoodkette nicht wiederstehen und schlagen zu. Mit dem Tingelbuss gehts dann in über 2 Stunden zurück nach Mogan, wo wir mit den Arbeiten beginnen... Den Abend lassen wir dann in einer der unzähligen Hafencafes zu Ende gehen.
die neue Crew an Bord begrüssen zu können. An deiesem Anreisetag gibt es immmer
erstmal eine kleine Einführung in das Boot, alles weitere passiert dann am Montag, frisch vor
dem Ablegen
13.02.2012 Pasito Blanco
und ich darauf gewartet, alles hatte wir schon ausprobiert.. Walgeschwindkeit erreicht und von Steuerbord kommen ca. ein Dutzend Pilotwale direkt auf uns zu und passieren uns mit 50 Metern Abstand am Heck. Juhuuuu ALle waren begeistert und ich auch. Was hatten wir schon alles gesehen auf der Reise: Delfine, Meereschildkröten, fliegende Fische, Minitintenfische
auf Deck und nun eben die Piotwale. (Ach ja, auch eine Fernseher in der Straße von Otranto, ist aber schon lange her)
14.02.2012 Pasito Blanco
Ein dickes fettes Hoch befindet sich über uns und die Vorhersage geht von 20 Knoten Wind aus, na mal sehen ob das passt.
Dann machen wir noch eine Trockenübung "Großsegelsetzen" und besprechen alle Trimmmöglichkeiten auf Karpo, die doch schon sehr umfangreich sind. Als die Wolke verschwunden ist, über wir kurz das Bojenmanöver unter Maschine, bis sie einer aus unserer
Mannschaft sich den Knöchel verstaucht und wir vorsichtshalber in den Hafen zurückkehren. Kalter Umschlag und Brotzeit lindern die Schmerzen und wir enscheiden aufgrund des Vorfalls den Tag weiter ruhig zu gestalten und machen einem kleinen Törn nach Mogan. Die Sonne scheint, Kapro lauft 10 Knoten, Tim und ich segeln unsere 3000sm auf dem Schiff und alle sind happy. So kann es gerne weitergehen.
15.02.2012 - 17.02.2012
wir ca. 5sm vor der Küste Pilotwale und auch mehrfach Delfine. Da wir ja keinen Mangel an Kameras haben,
hat es hier an Deck nur noch geklickt und ausgelöst.
Seglerisch hatten wir auch einigen Spaß, z.B. bei Ausfahrten bis 35kn Wind und eintauchen in
große Wellen, mit Gischt und Salzwasser im Mund. Einmal haben wir einen kleinen Ausflug nach Puerto Mogan
gemacht und in dem Hafen zu Abend gegessen. Natürlich wären wir danach gerne nach Pasito Blanco gesegelt,
aber in dieser Nacht gab es leider vor der Küste nur sehr wenig Wind. In Sachen Wind haben wir aber ansonsten
keinen Grund zu klagen, auch wenn man manchmal erst einige Meilen verholen muss um in die Düse zu kommen.
Zusammengefasst wieder eine tolle Woche mit einem schönen Starkwindabschluss. Ihr fragt Euch vielleicht, was...
wie.. immer nur Tolle Wochen!? Es gibt eine Einfache Erklärung, segeln verbindet Menschen und öffnet die Augen
für unsere Natur und ihre Schönheit.. Sail fast... Live slow Jump Flipper, jump!
19.02.2012
Als alle angekommen sind und auch der Einkauf verstaut war gab es erst einmal ein Begrüßungs Bier um den stressigen Flug zu verdauen und abends sind wir dann noch zum Fisch essen gegangen, damit sich alle auch mal kennenlernen konnten.
20.02.2012
21.02.2012
22.02.2012
Jetzt sitzen wir alle an Bord und lassen den Tag ruhig ausklingen da wir morgen nach Tennerifa genauer nach Santa Cruz segeln wollen.
23.02.2012
Benni und ich entschieden uns dafür auf dem Weg zurück nach Maspalomas einen Zwischenstopp in Santa Cruz einzulegen um die Rücktour etwas angenehmer zu gestalten und dann konnten alle auch mal erleben was es heißt einen Nachttörn zu segeln und die richtige Hafeneinfahrt zu finden. Nach unserem Start auf Gomera, um kurz nach 10.00 UTC, hieß es erst einmal kreuzen. Da wir Tennerifa nördlich rundeten mussten wir 100 sm kreuzen hatten aber das Glück endlich wieder Delphine zu sehen, so schnell wie die Fotoaparate gezückt wurden so schnell war auch niemand mehr in der lage zu steuern. Nachdem die Nacht eingebrochen war und wir endlich die Nordspitze Tennerifas gerundet hatten konnten wir endlich abfallen und es ging bei leichten, raumen Winden, Richtung Zielhafen, jetzt nur noch rein in den Hafen und anlegen. Um 5.00 UTC machten wir in Santa Cruz fest, nun gab es auch das hart verdiehnte Bier und alle fiehlen todmüde in die Koje.
24.02.2012
25.02.2012
Da wir nun schon mal wach waren nutzten wir die Zeit an Bord um die Karpo auf Vordermann zu bringen und sie schon mal für die baldige Überführung wieder fit zu machen. Nachdem wir fast 10 h für die Reperaturen und das säubern benötigten erstrahlte die Karpo im neuen Glanze und wir freuen uns schon auf die nächsten Gäste die morgen im laufe des Tages anreisen werden.
26.02.2012
sind wir vollständig und alle bekommen natürlich nach dem langen Flug Hunger. Was bietet sich da mehr an als PASTA. Am Abend gab es dann jede menge Vorfreude und wie immer drehte sich fast alles nur ums Segeln, kein Wunder auf dieser Flunder.
27.02.2012
ablegen. Jeder nimmt das Steuer in die Hand und fährt einige Wenden. Zum eingewöhnen erstmal alles nur bei Halbwind. Das Schiff beschleunigt nach der Wende auf knapp 10 Knoten speed und freude macht sich breit. 5 Stunden später und einige Reffübungen später legen wir wieder in Pasito Blanco an. Im übrigen legt unsere Crew das Schiff selber an, mit täglich wechselnder Besetzung am Ruder.
Ratet mal was wir dann am Abend gemacht haben. Eh klar, wir waren zu kaputt um noch zu kochen und sind zum Fischessen gefahren...
28.02.2012
und das sah sehr lecker aus, so das selbst die Eingefleischten zugegriffen haben. Dann gings aber auch schon los, Reffen Wenden, Steuermannswechsel und 10,5 Knoten Topspeed, ganz okay für solch maue Bedingungen. Nach 5 Stunden legen wir wieder an und gehen im La Punta am Hafen essen und danach für den kommenden Tag einkaufen. Morgen steht wieder einiges auf dem Programm. Wie immer werden wir mit dem Wetter beginnen und es selber analysieren und dann das Trainingsprogramm dem Wind anpassen. Lieben Gruß an alle zu Hause
29.02. - 03.03.2012
Was für ein Abschluss dieser 5 Wochen segeln auf den Canaren. Die letzte Woche war geprägt von vielen Manövern und zu Beginn der
Woche von wenig Wind, was hier noch immer 2-3Bft. bedeutet. Aber gegen Ende der Woche dehnt sich das Hochdruckgebiet aus und dadurch
gab es eine atmosphärische Strömung von bis zu 25Knoten, plus 15Knoten an der Düse, Böen noch nicht eingerechnet. Das hieß wieder mal
das Lifebelt einhaken und festhalten. Wie man sich das vorzustellen hat, sieht man in dem letzten Video von uns. Wellen kommen über das Schiff und bei komplett durchgerefften Segeln macht das Schiff noch immer ein Speed von bis zu 10,5 Knoten, auf Amwindkurs. Klar das da
einem das Adrenalin schon fast aus den Ohren kommt und so haben wir nicht mal mehr den Weg ins Restaurant geschafft und haben sehr häufig an Bord gegessen. Alle haben in dieser Woche sehr gut mitgearbeitet und bestimmt eine Menge für sich mitgnommen, aber auch wir haben wieder einmal dazugelernt, welche Methoden am besten zum Ziel führen. Am letzten Segeltag der Woche, dem Freitag, war hier Wind von über
40Knoten zu erwarten und da haben wir die Zeit für Manöver im Hafen genutzt. Rückwärts in die schmale Box einfahren und vor allem dabei immer Souverän bleiben und nicht anecken. Das hat prima geklappt und wir sind dann doch nach mal Essen gegangen, zum Abschluss der Woche. Riesige Fischplatten und noch mehr Knoblauch gabs auf die Tafel. Tim und ich sind happy das hier alles so gut gegangen ist und das das Schiff in einem besseren Zustand ist, als am Tag der Übernahme.
Was am Samstag und Sonntag anstand könnt ihr Euch ja bestimmt denken, wenn Ihr unser Logbuch verfolgt habt. Viel Wartungsarbeit kam auf uns zu, noch einmal in den Mast gehen und alles checken, Wasserlinie reinigen und alles nachziehen und kontrollieren. Jetzt fühlen wir uns gut gerüstet für den Törn nach Malaga. Wir halten Euch auf dem laufenden und stellen Bilder und Videos natürlich weiter online.
Adios Tim und Benjamin
Logbuch 05.03.2012
Sicherheitseinweisung hinter uns hatten, sind wir um 17.20 UTC in Pasito
Blanco gestartet, vor uns lagen ca 750 sm bis nach Gibralta.
Wie erwartet setzte die Düse mit gewohnter Stärke von 25 - 35 Knoten aus
Nordost ein und wir fuhren auf am Windkurs Richtung Südspitze
Fuertefenturas, die See war etwas ruppig und am ersten Tag hatten einige
noch mit der Seekrankheit zu kämpfen.
Dennoch ging es mit Reff 2 im Groß und gereffter Fock und gut 8,5 Knoten
Speed Richtung Fuerte wo wir dann Wenden wollten um zwischen Gran Canaria
und Fuerteventura hindurch zu segeln.
06.03.2012
aber irgentwie lief es nicht, nach viel getrimme und gezubbel bin ich dann
auf das Vorschiff gegangen um dort nach einem Fehler zu suchen und siehe
da der Mast stand sehr weit nach hinten geneigt und machte beunruhigende
Bewegungen. Daraufhin habe ich Benni geweckt und wir zogen alle Segel
runter setzten Kurs nach Las Palmas und sicherten den Mast mit den
Spifallen. Unsere Fehlersuche blieb erfolglos der Mastfuss war OK die
Wanten auch, mehr konnten und wollten wir in der Nacht bei dieser Dünung
einfach nicht riskieren. Um 10.00 UTC machten wir in Las Palmas fest und
holten uns Rat, wie sich herausstellte bei einem Olympionicken (Gold ´92). Der Fehler
war gefunden die Trimmklötzer sind herraus gefallen und Benni und ich
lernten wie man einen solchen Mast innerhalb kürzester Zeit nach vorne
zieht und neu trimmt.
Dennoch hatte Benni ein wenig Mitleid mit seiner Crew, die sichtlich
erschöpft ihr Ölzeug trocknete und etwas zu essen machte und setzte um
8.00 UTC am nächsten Morgen zum ablegen an, die Stimmung wurde besser alle
schliefen sich nochmal richtig aus und jeder gestaltete den Abend so ruhig
er es wollte.
07.03.2012
vorbereitet und Benni erklärte jedem den neuen Wachplan.
Team Bennjamin: Betina , Ralf 10.00 - 14.00 / 18.00 - 22.00 / 02.00 - 06.00
Team Tim: Holger , Axel 14.00 - 18.00 / 22.00 - 02.00 / 06.00 - 10.00
Hegen war schon ein erfahrener Segler der viel lernen wollte daher bekam er andere Zeiten um noch mehr zu lernen.
Hergen: 12.00 - 16.00 / 20.00 - 24.00 / 04.00 - 08.00
Mit diesem Wachplan ging es nun endlich nach Gibralta, der Wind kam aus Nordost und sollte im laufe der nächsten Tage immer weiter nach Osten drehen. Diese Nacht hatten wir wieder schönsten Segelwind mit 20 - 25 Knoten (manchmal auch mehr), alle hatten ihre Seekrankheit mehr oder weniger überwunden und jede Wache konnte unter Vollmond ordentlich und schnell segeln.
08.03.2012
Durch Hergen haben wir ein nettes Wetterprogramm bekommen welches wir nun via Sattelit auf den neusten Stand bringen um unsere weitere Route zu planen, leichte Winde um 15 Knoten, die es uns momentan erlauben fast direckt nach Gibralta zu segeln.
Im Augenblick segeln wir unter Vollzeug, kaum Dünung und Wind um die 10 - 15 Knoten, der Himmel ist Wolkenlos das Wasser hat 17°, Sonnencreme ist an Deck Pflicht, unser Kurs ist derzeit 40° und wir Segeln am Wind mit 6,5 - 7,5 Knoten unsere Position um 15.30 UTC
N 29.58
W014.00
Logbuch 09.03.2012
Unser Kurs ist derzeit 80° und wir segeln auf die Westküste Maroccos zu, mit Reff 2 im Groß und gereffter Fock puschen wir die Karpo und segeln in den Spitzen mit 11,2 Knoten auf am Wind.
Das Bordleben hat sich auch eingespielt wärend die einen segeln, schlafen die anderen oder machen essen.
Als die Nacht einbricht bergen wir das Groß und segeln weiter mit gereffter Fock, teilweise immernoch mit 7,5 Knoten. Später in der Nacht fuhren wir mit Maschine weiter um die Akkus zu laden. Sterne sieht
man leider nicht so viele, aber dafür haben wir einen sehr schönen und hellen Mond und natürlich immer
wieder Delfinschulen die uns besuchen.
Logbuch 10.03.2012
Geschwindigkeit erhöt. Um 10 Uhr gab es denn, da die Wellen sich ein bisschen beruhigt hat, ein gemeinsames Frühstück und typischesTrockenlegen von Karpo, denn leider kommt es hier an allen Ecken und Enden im Moment rein. Da wir aber Trockentücher im Überfluss haben, geht das immer recht fix.
Leider haben wir auch eine nicht so schöne Nachricht für Euch, brandaktuell. Vor gut 90Minuten 1300UTC sind wir in 18 Knoten Wind und Reff eins mit Kurs Nord auf Backbordbug unterwegs gewesen, als es plötzlich einen kleinen Knall gegeben hat. Der Kopf vom Großsegel ist abgerissen, eine typische Ermüdungserscheinung, begünstigt durch UV-Einstrahlung und Salzwasser. Wir haben den Lappen umgehend geborgen und mussten schnell feststellen, hier können wir nichts mehr aussrichten, wir brauchen einen optimistischen Segelmacher und jede Menge Segeltuch. Einen Vorwurf brauchen wir uns allerdingas nicht machen, denn wir hätten bei diesem Wind auch ohne Reff fahren können. Einer der schönsten Segelmomente auf dieser Überführung, mit der gesamten Crew auf der Luvkante, endete schlagartig. Jetzt haben wir noch gut 340sm bis nach Gibraltar und fahren die Genua voll und machen noch immer gute 8 Knoten Speed. Wir werden jetzt erstmal die Lage und unsere Optinen checken, die Grip Daten analysieren und eine neue Route planen. Wir sind natürlich alle sehr enttäuscht, vor allem wir beiden Skipper, denn was haben wir schon alles auf dieser Tour erleben müssen an kleineren und größeren Schäden. Aber trotz allen müssen wir uns immer vor Augen halten, das sowas leider zu diesem Sport gehört und nach 4000sm (gestern ersegelt) passieren kann. Wir alle senden Grüße aus 32-23N 010-36W 1430UTC.
Logbuch 11.03 - 12.03
Nachdem sich ja unser Großsegel verabschiedet hat, und wir mit der Genua
nicht mehr die gewünschte Höhe und Geschwindigkeit laufen konnten, haben
wir uns gestern entschieden, in Jorf Lasfar (Marocco) einen Tankstop
einzulegen. Die Ansteuerung zu dem Industriehafen, wo sonst nur riesige
Handelsschiffe Phosphate laden, war aufgrund der fleißigen Fischer nicht
ganz einfach, denn ca. 8sm vor der Küste waren unzählige kleine Fähnchen
und Plastikflaschen mit Fischerleinen im Wege. Zahlreiche Kursänderungen
waren von nöten um keine Leine in die Ruderanlage, oder was noch
unangenehmer wäre, in den Propeller zu bekommen. Ich hätte mich auch
besonders schwer getan in den Neo zu packen und ins Wasser zu springen,
nachdem wir am Vormittag einen ca. 6 Meter langen Hochseehai gesichtet
hatten.
Aber da alle fleißig mit Ausschau gehalten hatten, ging alles reibungslos
über die Bühne. Angekommen habe ich mir den Holger geschnappt und dann
ging es los, die Bürokratie hat mit voller Macht zugeschlagen. Am Ende
waren 5 Beamte mit der Einreise unseres kleinen Schiffes beschäftigt, die
Passdaten wurden 5 mal mit der Hand abgeschrieben. Sehr aufregend und ein,
wie ich finde, recht unterhaltsames Abenteuer. Der ganze Aufenthalt hat
kein 3 Stunden gedauert, aber 80 Prozent der Zeit fand ich mich im
Hafenbüro oder in einem Fahrzeug (Zivil) eines Beamten wieder. Aber der
Stop diente ja nur einem einzigen Ziel, Diesel bunkern. Da Karpo ja nicht
mit Schweröl fährt, hat der Schwager oder so vom Hafenmeister mit seinem
Privatfahreug und mit jeder Menge Kanistern bewaffnet, die fahrt zur
nächsten Tankstelle angetreten. Die ortsübliche Anzahlung von 80% in Bar
haben wir natürlich nicht mit großer Begeisterung abgetreten, aber eine
wirkliche Wahl hatten wir auch nicht. 90 Minuten später kam dann der
Treibstoff in unter anderem sehr großen 80 Liter Kanistern an. Danke
nochmal an Tim für deinen Einsatz als Vorkoster (Sprit durch Schlauch
ansaugen). Als wir alles erledigt hatten haben wir um 2015 die Leinen
gelöst und sind wieder in See gestochen. 1 Stunden haben wir abwechselnd
Wache auf dem Vorschiff gehalten und mit einer starken Taschenlampe den
Fischerslalom praktiziert um in keine Flaschen und Fahnen zu rauschen.
Inzwischen kommen wir gut voran mit 7Knoten und sehr flachem Wasser, also
keiner Welle. 120sm noch bis Gibraltar, wo wir gegen 14 Uhr am Dienstag
eintreffen werden um einen Segelmacher zu finden. Nachreichen mag ich noch
folgendas. Wir haben einen Wal gesehen, bestimmt 10 Meter lang und knapp
30Meter neben dem Schiff. Keine Ahnung was für eine Art, aber das finden
wir noch heraus.
Unserer Route
Video Biograd - Cartania
Untitled from teamtitte on Vimeo.
Video Cartania - Alicante
Untitled from teamtitte on Vimeo.
Video Almeria - Las Palmas
Untitled from teamtitte on Vimeo.
Gomera - Gran Canaria
Untitled from stickl on Vimeo.
Training
Untitled from stickl on Vimeo.




































