Island Hopping 2012 Das Logbuch

 Hier werden wir in den nächsten 4 Wochen von unseren beiden Touren auf den BVI berichten und aktuelle Bilder in die Fotogalerie stellen. Am 25. 1 geht es los!
Viel Spaß
Heinz

Logbuch 27.1.2012

Unsere Vorbereitungswoche geht zu Ende. In 5 Tagen haben wir die Hobies , die in Einzelteile zerlegt im Container auf den BVI ankamen, zusammen gebaut. Die Ausrüstung der Teilnehmer checken, Zelte für die Hobies vorbereiten,und die Logistik für die Tour organisieren. Unser Mutterschiff der 38 Fuß-Cat kam aus St.Martin in die Trellis Bay und wir konnten gestern an Bord gehen. Heute stand Lebensmitteleinkauf auf dem Programm. Für 16 Personen und 12 Tage segeltrip Getränke, Frühstück und Snacks einkaufen war eine aufwendige Sache. Leihauto holen, nach Road Town fahren und 5 Stunden durch alle Märkte shoppen. Die Getränke werden morgen direkt am Dock in der Trellis Bay angeliefert. 60 Galonen Wasser, Bier, Cola und Säfte, wo soll das alles nur verstaut werden?? Trotz allem hatten wir noch Zeit unsere Lagoon 38 bei 25 Knoten Wind warm zu Segeln! Mit müden 7 Knoten Fahrt waren wir nicht sehr begeistert. Aber die Lagoon ist ja nur das Versorgungsschiff und da sind wir froh über viel Platz und die Segeleigenschaften sind zweitrangig.Morgen kommen unsere Segler an, dann geht es los!

Logbuch 28.1.2012

letzte Arbeiten an den HObies und an der Lagoon, Stauraume organisieren und dann kam der Lkw mit unseren Getränken. unglaublich welche Mengen Getränke man auf einem catamaran verstauen kann. Aber wir haben es geschafft. Um 18.00 kamen die ersten Gäste aus St. Martin an. Leider nicht alle, da es die üblichen Probleme mit den Flügen gab. Maschine in Paris verpasst! Das heißt neue Anreise am Sonntag. Die Gruppe, die mit Iberia aus St. Juan um 22.00 ankam war auch nicht komplett und so werden wir am Sonntag auf die Nachzügler warten. Alle Segler, die ankamen wurden mit der Fähre nachts nach Marina Cay gebracht und checkten dort für die erste Nacht auf den BVi ein. Alle todmüde von der langen Anreise. Also kein Abendprogramm sondern rein in die Koje und nur noch schlafen!

Logbuch 29.1.2012

es geht los! Mit der Lagoon rüber nach Marina Cay und die Gäste abholen. Wir treffen uns zu einem gemütlichen Frühstück dort in der Pussers Bar am Strand. Die Lagoon wartet schon am Pier auf uns und die 6 Hobie Crews gehen an Bord. Gepäck in die Kojen einchecken, Koffer und Taschen umpacken, Segelsachen umpacken in die Strandtaschen etc. Jeder ist voll beschäftigt und bis Mittag sind alle ready to Sails.Nach einem kleinen Lunch und leckeren Awesome Sandwiches bei Jeremy können es alle kaum mehr erwarten nun endlich aufs Wasser zu gehen. Nach Tagen mit 30 Knoten Wind, was sicher für niemand mehr segelbar gewesen wäre, hat es heute abgeflaut auf 4 Beaufort und nach einer kurzen Einweisung in Revier in Besonderheiten beim Anlegen am Strand sticht die Hobieflotte in See. Bei traumhaften Bedingungen Segeln wir ca. 2 Stunden und versuchen den Rost der langen Winterpause abzuschütteln. Nicht allen gelingt das sofort und es gibt die ersten Kenterungen. nach dem Segeltrip parken er die Hobies in der Trellis Bay am Strand, bauen unsere zelte auf gehen wieder an Bord der Lagoon. Duschen und dann sind wir ready for Dinner bei Loose Mongoose wo es heute ein leckeres BBQ gab. Um 22.00 verabschieden sich alle die auf der Lagoon schlafen und gehen mit dem Dinghy raus zum Ankerplatz. alle Hobiesegler, die am Strand auf ihren Hobies im Zelt übernachten, treffen sich noch auf einen Absacker bei Jeremy im Trellis Café. Am Abend kommen dann unsere beiden Nachzügler doch noch an und freuen sich nach langer Reise auf eine ruhige Nacht an Bord. Morgen starten wir Dan zur ersten Etappe nach Jost van Dyke, wenn der Wind nicht zu stark bläst!

Montag 30. Januar

Wir haben die erste Nacht am Strand in den Zelten hinter uns. Viel Wind und auch manchmal auch ein Regenschauer, aber alle sind gut drauf. Wir fahren mit dem beiboot raus zur Lagoon und bereiten das Frühstück vor. Natürlich gibt es am ersten Tag etwas Probleme mit der Logistik auf dem Mutterschiff. Wo verstaue ich was, wo finde ich.... Aber auch das Problem löst sich schnell und nach einem Frühstück,das es so in keinem Hotel auf den BVI gibt sind alle hoch motiviert für den ersten segelbar. Zelte abbauen, Segel setzen und dann geht es nach einer kurzen Routenbesprechung gegen 11.30 los auf die erste Etappe. Aus der Trellis Bay raus ,dann nach Backbord und in Richtung Guana island. Windstärke 4-5, etwas böig, aber ein toller Hobie Tag steht uns bevor. Einige halsen und 5 km später sind wir an Guana vorbei und bei nordöstlichem Wind nun in freiem Wasser mit einer schönen Welle. Für einige eine neue Erfahrung, aber alle Schlägen sich sehr gut und mit nur einer Kenterungen treffen wir Nach 2 Stunden segelzeit auf Sandy Cay ein. wie immer ein Super Anblick der schöne weiße Strand und die Palmen auf diesem einzigen Eiland! Hier bleiben wir ca. Zwei Stunden, freuen uns über einen leckeren Snack mit Steffis einmaligen Dip und Crackers bei einem wohl verdienten Bier. Relax,fachsimpeln und baden, dann geht es weiter zum Endpunkt der Etappe nach Great Harbour wo wir am Strand wieder unsere Zelte aufschlagen. Es klappt alles perfekt. Kaum sind wir angekommen und die Hobies stehen am Strand kommt Ronny mit dem Dinghy und unseren Zelten an Land . Alle helfen zusammen und wenige Minuten später stehen alle Zelte. Wir gehen an Bord der Lagoon, Duschen, einige testen die SUP boards und Paddeln durch die Bucht und nach knapp zwei Stunden gehen wir wieder an Land um in der weltberühmten Bar FOXYS. alle sind begeistert vom Flair dieser einmaligen Location und das Abendessen war erstklassig. Foxy tritt nicht mehr selbst als Alleinunterhalter auf, aber es gibt immer gute Musik und wird getanzt. Super Stimmung und auch die Hobie Crew schwingt das Tanzbein, allen voran Ronny, der sichtlich Spaß hat und froh ist dass der erste Tag so perfekt gelaufen ist. Um 23.00 checken wir ein in unseren kleinen Hobie-Hotels und freuen uns alle über einen tollen ersten Tag. Buona notte!

Logbuch 31.1

Der erste Blick aus dem Zelt verheisst nichts gutes. Es ballert mit 6 Beaufort! Wir schmieden Pläne für ein Ersatzprogramm und lassen uns Zeit bei einem ausgedehnten Frühstück. Endlich flaut es etwas ab. Wir gehen an den Strand zurück und Heinz bereitet uns in einem einstündigen Beach-Training auf den Segeltag mit 15 Seemeilen gegen den Wind vor. Trapeztechnik, sichere Wenden und möglichst ohne Kenterungen in der Gruppe Segeln. Kein Risiko eingehen und eng zusammen Segeln. Gegen Mittag geht es los und wir schießen auf unten Hobies aus der Bucht. Nach wenigen Minuten kentert der erste Cat und wir warten in war. Teposition bis die Gruppe wieder Komplett ist. Der Wind hat etwas nach links gedreht und wir können in nur einem Schlag bis nach Sopers Hole Segeln. Dann folgt die berüchtigte Enge zwischen Tortola und St. John, das Frenchmans Cay. Mit kurzen schlagen von nur 300 Metern kämpfen wir uns bei ruppigen Böen voran und Segeln in den Drake Channel, wo der Wind wieder konstanter wird. Langsam gehen alle mehr an ihre grenzen, segeln schneller und ...kentern! das bedeutet warten, neu lossegeln, wieder eine Kenterungen und wieder warten! Aber es klappt immer besser und die zweite Hälfte der Strecke kentert niemand mehr und wir kommen schnell voran bis wir um zwei Uhr schließlich in die Bight, die Ankerbucht auf Norman Island einlaufen. Wie immer sind wir die Attraktion und werden immer wieder von Dickschiff-Kapitänen angesprochen, wie toll das aussieht mit diesen beautiful nice boats, die wir segeln! das Lunch bei Pirates hat sich jer verdient und wir warten nicht lange, dann kommt Wim mit der Lagoon in die Bucht. die Zelte kommen an Land und wir bauen das Hobie-Hotel auf dem Trampolin erneut auf. Um sieben Uhr gibt's Dinner bei Pirates, wie immer sehr lecker aber noch mal teurer als vor einem Jahr. Da es noch früh am Abend ist und bei Pirates heute mal keine Party und Musik stattfindet gehen alle noch einmal zurück auf unseren Begleitcat auf einen Absacker. ein länger ereignisreicher Tag mit großer körperlicher Anstrengung geht zu Ende. morgen ist segelfertiger Tag. Wir gehen Schnorcheln und nur wer selbständig segeln will geht raus. sleep well!

Logbuch 1.2.

Nach einem anstrengenden Segeltag und der Tour von Jost van Dyke nach Norman Island wren alle todmüde nach einem Abendessen bei Pirates Restaurant schnell in den Kojen und Zelten verschwunden. Heute gehen wir Schnorcheln zu den Indians, drei Felszacken, die aus dem Meer ragen. Der Wind ist deutlich schwächer geworden und die Lagoon mit allen Hobie Crew an Bord liegt ruhig an der Mooring vor dem Schnorchelplatz. Danach Segeln wir alle noch einen Schlag auf unserem vollbepackten Mutterschiff und sind gegen zwei Uhr zurück in der Bight beim Liegeplatz der Hobies. jetzt wollen doch noch alle Segeln und wir wechseln die Crews so dass auch die, die bisher nur an der Fock waren, das Ruder in die Hand bekommen und zwei Stunden Hobie Training absolvieren. Am Abend gibt es Chili con Carne an Bord, rattenscharf gewürzt von Steffi und in einmaligen Zusammenarbeit der Damencrews an Bord. die Stimmung ist bombig und dazu trägt sicher auch der Rotwein bei. Morgen soll es dann wieder weitergehen mit der nächsten Etappe nach Cooper Island.

Logbuch 2.2

neuer Tag , neues Spiel. wir setzen die Segel und starten zur nächsten Etappe nach Cooper Island, mit Zwischenstopp auf Peter Island. Zunächst läuft alles prima, bis die erste Crew mit einigen Problemen an Bord weit zurückbleibt. alles in Warteposition und sammeln! eigentlich wollten wir in einer Stunde auf Peter Island sein und dort das Hotel, das zu den Leasing Hotels in The World gehört besichtigen, aber es kommt anders. Mehrere Kenterungen zwingen und dazu auf dem Wasser Crews zu tauschen und wir verlieren sehr viel Zeit. da bleibt es dann auch Peter Island bei einem kurzen Zwischenstopp mit Getränken.Dann legen wir sofort wieder los und machen uns auf den Weg nach Cooper Island. Die zweite Hälfte der Tagestour klappt dann wesentlich besser und wir erreichen Cooper Island schon nach gut einer Stunde. Boote checken, Zelte aufbauen und dann gibt es einen wohl verdienten Snack an Bord. Bis 20.00 hängen wir an Bord der Lagoon ab. Das Abendessen im neu renovierten Beach Club ist sehr sehr lecker und wir wollen eventuell morgen nach einem kurzen Trip zu den Bath wieder hierher zurück Segeln und in der traumhaft schönen Bucht Manchionell Bay noch einen Abend verbringen. hängt alles vom Wind und Wetter ab.

4.2

 
Heute war die Etappe von Cooper Island nach Gorda Sound auf dem Plan. da es allen aber so sehr auf Cooper Island gefallen hat beschließen wir eine kleine Änderung. Wir segeln zu den Bath auf Virgin Gorda und wollen dann noch einmal zurück nach Cooper. Der vermeintlich kurze Schlag erweist sich aber als große Hürde. Böiger Wind mit knapp 5 Beaufort fordert alles von einigen Teams und es dauert fast 2 Stunden bis wir endlich an der Spring Bay an Land gehen. Ein beindruckend schöner Strand mit gigantischen Granitblöcken , die irgendwie seltsam wirken in dieser Landschaft und an einem weißen Sandstrand. The Bath nennt sich dieser Ort, der als Naturschutzpark ausgewiesen ist und von jedem Segler auf den BVI besucht wird. Wir wandern am Stand entlang auf dem Devils-Pfad und erholen uns so etwas von der anstrengenden Tour die wir gesegelt waren. Wim, unser Skipper und Ronny fahren unter Motor noch ein Stück weiter bis nach Spanishtown und tanken dort, Sprit, Wasser und Getränke! Nach einer Pause von 2 Stunden beschließen wir wieder zurück zu segeln, weil sich der Himmel immer mehr bewölkt und wir vor den nächsten starken Regenboen wieder auf Cooper sein wollen. Die Fahrt zurück wird ein sehr schneller Raumschotskurs und wir donnern mit Highspeed mit einigen langen Schlägen zurück nach Cooper Island. Nicht alle schaffen es vor dem Regenböen und kentern noch kurz vor dem Strand. Heinz hat Havarie,der Pinnenarm bricht, kommt aber auch gut zurück in die Ankerbucht vor Cooper Island. Der kurze Ausflug hat sich als aufregender Segeltag erwiesen! Das Dinner im Beachclub verdient und hart erarbeitet! Morgen soll es dann wirklich weiter gehen zum nächsten Etappenziel, Gorda Sound.

5.2

 
Um 11.00 brechen wir auf und starten nach Gorda Sound. Der Wind hat nach Ost gedreht und so wird die lange Kreuzstrecke, die wir befürchtet hatten zu einem analog langen Anliegeschlag auf Backbordbug. Es klappt von Tag zu Tag besser und die nicht so erfahrenen Teams schlagen sich wacker. So erreichen wir schon nach knapp mehr als einer Stunde die Einfahrt in den Gorda Sound. Heinz ändert kurz die Route und wir segeln noch einen Amwindkurs nach Necker Island, der Privatinsel von Milliardär Richard Branson. Ein unglaublich schöner Spot. Von dort fallen wir dann ab und Segeln Raumschotskurs zurück und dann in den Gorda Sound zu unserem Ankerplatz Prickley Pear. Mehr als 2 Stunden bei 4-5 Windstärken machen hungrig. Steffi hat mitgedacht und auf der Lagoon schon Salat und Snacks vorbereitet. nach einer Pause gehen dann einige Teams noch Segeln und toben sich in dem binnenseeartigen Sound bei wenig Welle und schönem Wind aus. Auf der Lagoon laufen die Vorbereitungen für einen Abend an Bord mit Pasta. Gar nicht so einfach auf einem Fahrtencat, der für 8 Personen konzipiert ist für 16 hungrige Hobiesegler zu kochen! Es dauert etwas länger, aber alle sind sich einige, dass es nicht nur sehr lecker war sondern auch ein besonders netter und lustiger Abend. Alle packen mit an und es ist toll zu sehen, wie gut diese Gruppe funktioniert. Ein echtes Team, das sich vor einer Woche noch gar nicht kannte! Um 10.00 gehen alle in ihre Kojen. Morgen ist freier Tag. Jeder tut was ihm Spaß macht.

6.2

wie geplant steht nach dem langen Segeltag heute keine Tour auf dem Programm. nach dem Frühstück starten wir zu einer Buchtrundfahrt auf der Lagoon. 16 Mann an Deck eines Catamarans, der für 8 Personen ausgelegt ist, das erregt allgemeines Aufsehen! Wir legen uns an eine Boje direkt vor den Bitter End Yachtclub und gehen an Land um uns diese riesige Clubanlage mit exklusiven Bungalows, Restaurants, Shops, Segelschule und tollen Steganlagen näher anzusehen. wir beschließen hier einen Tisch für heute Abend zu reservieren. am Nachmittag Segeln einige Teams bei flachem Wasser und fast 5 Windstärken durch die Bucht zwischen Luxusyachten, und staunenden Dickschiffseglern. Dann geht es los mit der Lagoon zum Abendessen in den Yachtclub. Wir genießen einen einmaligen Abend und alle sind von der Atmosphäre und dem leckeren Essen begeistert. Leider funktioniert das Internet nicht und so können weder Logbuch noch Bilder online gestellt werden. Wir verschwinden alle zeitig in den Kojen und Zelten, denn morgen geht es an die Überfahrt nach Anegada und der Wetterbericht kündigt starken Wind und Wellen bis 2Meter an.

7.2

Es bläst wie angekündigt und Heinz gibt die Anweisung alle Cats zu reffen, Sicherheitscheck an allen Hobies und der Ausrüstung nicht zu vergessen. die Lagoon muss noch mal an die Tankstelle um für die Zeit auf Anegada Wasser zu tanken. Dann kann es losgehen! wir drehen zunächst noch eine Show-Runde im Gorda Sound und ballern dann Raumschots aus der Bucht in Richtung Anegada. schon an d letzten Fahrwassertonne gibt's die erste Kenterung. Aber der Cat steht schnell wieder und die keine bunte Flotte segelt sehr kontrolliert und sicher raus und bald in wesentlich höhere Wellen. nur noch zwei weitere Kenterungen bremsen die zügige Fahrt nach Anegada. Nach einer knappen Stunde sehen wir am Horizont die Palmen und wissen, dass der Kurs stimmt. Teilweise ist es sehr wellig mit einer Mischung aus Dünung und Windwelle aus unterschiedlichen Richtungen, aber alles schaffen nach mehr als einer Woche mit täglichem Segeltraining diese Hürde und wir kommen mit vollem Speed in den Riffbereich und das turkisblaue Wasser vor Anegada. Eine ziemlich gefährlich aussehende Regenwolke, die sich hinter uns sehr schnell nähert, überzeugt und dann schnell an unseren Ankerplatz und Hobie-Parkplatz am Pomato Point zu Segeln, den wir dann kurz vor Regenguss erreichen. Alle freuen sich, diese schwierige Etappe geschafft zu haben und kaum ist die Lagoon vor Anker, setzen alle mit dem Dinghy über um bei einem Mittags-Snack, den Steffi wieder perfekt vorbereitet hat, die wilden Geschichten der Anegada - Etappe zu erzählen. ein geiler Segeltag, darüber sind sich alle einig. kurz vor Sonnenuntergang wandern dann einige von uns noch zum Westpoint, dem ultimativen letzen Landpunkt. Abendessen gibt es heute im Neptunes Treasure ca 2km vom Ankerplatz entfernt. bei Vollmond eine wunderschöne Strandwanderung!

8.2

Anegada! Ein Traum mit weissen Sandstränden, türkisem Wasser und perfekten Segelbedingungen. Heute ist wieder " freier Tag". Einige wandern zum Westend und weiter am Strand entlang zum Cow Wreck um dort zu Schnorcheln. Andere relaxen auf der Lagoon und alle sind nach dem gestrigen Tag etwas müde und segelfaul. Am Nachmittag fahren wir unter Motor mit der Lagoon innerhalb des Riffbereichs einige Kilometer einem Riffblock und Schnorcheln dort. am Abend gibt es das legendäre Lobsteressen im Restaurant bei Wilbert, direkt an unserem Ankerplatz. kaum zu glauben, dass es Lobster in einer derartigen Grösse gibt!! Bei einem Lagerfeuer am Strand direkt bei unserem Hobie Liegeplatz mit Rum und lustigen Geschichten klingt der Tag aus. Morgen geht es wieder zurück in die Trellis Bay. Letzte Etappe und dann ist diese Reise schon wieder zuende!

9.2

die Flagge auf der Lagoon knattert im Wind. Es bläst wieder mit 5 Beaufort. wir machen uns klar zur 18 Seemeilen Etappe zurück zum Startplatz der Tour und er Trellis Bay. Bei einem Sicherheitscheck stellt sich heraus, dass zwei Wanten gewechselt werden müssen. Dann sind alle Hobies klar und wir brettern los auf Raumwindkurs mit gerefften Segeln in Richtung Tortola. man sieht deutlich wie sehr sich alle Teams verbessert haben. Es gibt keine Kenterung und in knapp 90 Minuten stehen alle Hobies wieder am Strand in der Trellis Bay. Wir bergen die Segel, und geniessen bei Jeremy in kuhles Bier, bis unser Mutterschiff mit Wim, Ronny und Steffi eintrudelt. Den Abend verbringen wir bei Jeremy in der Trellis Kitchen. Morgen werden wir bei einer Taxirundfahrt Tortola erkunden.

 
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