Komm mit an Bord zum Island Hopping 2016 auf Hobie Cats!

Die Teilnehmer an der zweiten Tour reisten teilweise schon früher an. Am Freitag um 20.00 waren alle auf Marina Cay und am darauffolgenden Morgen begann das Programm der Island Hopping Tour 2

SAMSTAG 20.2

Der Begleitcat mit Stickl Crew legte am Dock auf Marina Cay um 10.00 an. Die „Neuen“ saßen noch beim Frühstück und da die meisten zum ersten Mal dabei waren gab es ein erstes Briefing noch bevor die Gruppe an Bord eincheckte. Welche Gepäckstücke bleiben zurück im Hotel, wo wird das Camping- Equipment an Bord verstaut, was ist mit der Segelbekleidung zu tun. Es lief sehr schnell und reibungslos und schon nach 45 Minuten machte sich der 44 Fuß-Cat wieder auf den Rückweg in die Trellis Bay.

An Bord gab es dann noch eine detaillierte Einweisung in die Abläufe an Bord, vom Frühstück bis zum Zeltaufbau und in das Tagesprogramm mit einem Warm-up-Segeln.

Die Flaute am Anreisetag war vergessen. Es blies mit strammen 5-6 Beaufort und deshalb wurden gleich alle Hobies gerefft. Ein gute Entscheidung, wie sich bald herausstellen sollte. Heinz versuchte die Gruppe am Wasser zu sammeln und Tim lotste alle Hobies mit Schlauchboot durchs Bojenfeld.  In den ersten 30 Minuten gab es schon einige Kenterungen und an eine kontrollierte Fahrt mit allen 7 Hobies war nicht zu denken. Aber nach den ersten Schwierigkeiten klappte es dann doch noch bei extrem böigen Wind aus der Trellis Bay zu segeln und die Nase in den Drake Channel hinaus zu stecken – nur ganz kurz, denn dort legte der Wind noch mehr zu und die Welle erreichte schon 1.5 m Höhe. Schnell alle wieder zurück! Für den ersten Tag war das zu viel. Das Anlegen am Strand mit auflandigen 5 Windstärken wurde dann zu einer Aktion mit Schlauchbootbegleitung und Einweisung von Heinz am Strand. Trotzdem knallte ein Team frontal mit vollem Speed auf den einzigen großen Felsblock. Der unzerstörbare Hobie 16 überlebte diese Attacke mit einem kleinen GFK-Schaden am Bug! Ein aufregender erster Segeltag ging zu Ende. Am Abend im Last Resort Restaurant gab es viel Gesprächsstoff!

SONNTAG 21.2

Der Wind hatte erheblich abgeflaut und auf Nord gedreht. Um 10.00 legten die Hobies ab und das erste Stück aus der Trellis Bay war ein Amwindkurs Richtung Guana Island. Zwischen den Inseln in einer engen Passage war dann die Fahrt zu Ende und alle dümpelten in einem Flautenloch. Nach wenigen Minuten erlöste uns eine kleine Brise und wir segelten Amwind bei knappe 5 Knoten und einem Swell  mit 2-3 Metern Höhe, der von dem vorangegangen windigen Tag noch nachlief. Sehr schwierige Verhältnisse mit Kabbelwelle, Swell und kaum Wind. Nach einer Stunde schlief dann der Wind komplett ein und Wim musste mit dem Begleitcat die gesamte Flotte Hobies einsammeln und in Schlepp nehmen. Knapp eine Stunde dauerte die Schellpfahrt direkt zur White Bay, wo wir am Abend grillen geplant hatten. Den Stop auf Sandy Cay mussten wir auslassen um im Zeitplan zu bleiben. Die Stimmung war trotzdem sehr gut und wir trafen uns alle zu einem Snack an Bord. Um 17.00 takelten alle Ihre Cats ab und die Zelte wurden zum ersten Mal eigenständig aufgebaut. An Bord des Begleitcats arbeitete das Küchenteam und bereitete alles für den Grill vor. Um 19.00 gingen dann alle mit dem Dinghy an Land, manche strandeten mehr in der Uferwelle  als sie landeten und so manche Hose wurde zur Badehose. Wie immer war der Grillabend sehr lustig, und die Gruppe lernte sich langsam kennen. Ein schöner Abend und die positive Windprognose lies Vorfreude auf den nächsten Tag aufkomme

MONTAG 22.2.

Der Plan war von der White Bay hoch zu kreuzen zu Sandy Cay, dort ein paar Stunden frei zu segeln, Teams zu tauschen, sich Tipps zu holen und dann zurück in den Great Harbour zu segeln, wo am Abend die Full Moon Party bei Foxy auf uns wartete. Tim begleitete die Gruppe und konnte wieder mal von dem Begleitcat auf den Hobie umsteigen. Wim musste bei der Immigration auf der Police Station Jost van Dyke unser Boot und die Gruppe einklarieren und die üblichen Steuern wie Cruising Permit, National Park Fee etc bezahlen. Um 15.00 kamen die Hobies zurück an den Strand und nach einer Lunchpause an Bord wurden vor Sonnenuntergang die Zelte auf die Hobies gestellt. Wir hatten eigentlich großen Trubel mit den Vorbereitungen auf die Full Moon Party am Strand erwartet, aber es war völlig ruhig und karibisch entspannt. Der Grund dafür wurde uns klar als wir die Tischreservierung bestätigten. Die Foxy Full Moon Party war im Foxy 2 der Taboo Bar, ungefähr 10 Autominuten entfernt an der Nordspitze von Jost van Dyke! Die erwartete Enttäuschung blieb aber aus, ganz im Gegenteil waren alle froh einen ruhigen Abend zu genießen und waren nicht besonders an Party und Musik interessiert. Um 10.00 heuerte die Stickl Crew und ein Gast dann noch einen Taxifahren an um doch noch die Full Moon Party zu besuchen. Dort angekommen  ging das Fest aber schon langsam zu Ende. Kein Vergleich mit der Full Moon Party in der Trellis Bay mit Lifegruppen, BBQ, Tänzern und brennenden Feuerbällen im Wasser. Um 12.00 waren alle wieder zurück und um eine Erfahrung reicher.

DIENSTAG 23.2

Der Wind hatte auf 15 Knoten aufgefrischt und wir waren ready für die lange Tour nach Norman Island , ein Kurs exakt gegen den Wind, also eine lange Kreuzstrecke. Bis zum ersten Stop im Frenchmans Cay hatte sich das Feld schon weit auseinander gezogen aber es hatte noch keine Kenterung gegeben. Durch den Channel segelten alle im Safety Modus bei ruppigen Böen von 2-6 Beaufort. Aber danach lag der Drake Channel mit 4-5 Beaufort und schöner Welle bei traumhaftem Wetter vor uns. Mit einem weiteren Zwischenstopp segelte die Hobie Flotte auch wieder ohne Kenterung bis in die Bight, die Ankerbucht auf Norman Island. Um 14.00 waren alle am Ziel und ziemlich müde und ausgepowert. Wim kam auch bald mit unserem schwimmenden Wohnmobil an. Eine hungrige Hobie Gang stürmte das Schiff und freute sich über ein Lunch mit Dipps, Wurst, Käse, frischen Früchten und Saftschorlen. Sieben Paletten Heinecken Dosenbier warteten vergeblich weiter auf Abnehmer! Bevor die Zelte aufgebaut wurden begann Tobias und Heinz und Claudia mit den Vorbereitungen für ein Chilli con Carne, das bald in mehreren großen Töpfen vor sich hin köchelte.  Am diesem Abend hatten wir aber eine Tischreservierung bei Pirates. Das Chilli war für den folgenden Tag geplant.

Das Dinner bei Pirates war wieder erstklassig und da nur wenige Tische belegt waren, gab es auch keine großen Wartezeiten. Um 10.00 fuhren alle noch einmal mit dem Dinghy auf einen Absacker zum Begleitcat hinaus und Wim servierte noch einen Painkiller.

MITTWOCH 24.2

Zum ersten Mal war bis 8.30 noch niemand aus seinem Zelt gekrochen. Der Segeltag steckte doch noch in den Knochen und alle wollten ausschlafen und auf keinen Fall gleich wieder auf´s Wasser! Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Eiern, Speck und frischer Ananas waren dann doch alle für einen Schnorcheltrip zu begeistern. Gegen 13.00 waren alle wieder zurück und sehr begeistert von den Schnorchelspots bei den Indians und den Caves. Heinz machte einige Vorschläge für den Nachmittag. Zwei Teams gingen segeln, bei 4-5 Beaufort, drei wanderten  über die Hügel von Norman Island und dann waren da noch die Chiller! Faul am Deck, lesen und entspannen. Um 16.00 trafen sich dann alle wieder am Strand zu einer Schulungseinheit mit Heinz. Trimmen, Manövertechnik, sicheres Segeln und Aufrichten nach einer Kenterung. Wichtige Aspekte für die weitere Tour, wie sich schon am nächsten Tag zeigen sollte. Am Abend saßen alle auf dem Begleitcat zusammen zum Abendessen. Das Chilli hatte schon 24 Stunden vorher geköchelt und war dann auch feurig scharf nach dem ersten Aufwärmen. Der Bierkonsum stieg trotzdem nicht und es gingen die ersten Vorschläge ein doch den Verkauf am Strand zu starten!

DONNERSTAG 25.2.

Die nächste Etappe stand an! Aufstehen wieder um 7.30, Frühstück, Briefing um 9.30 und dann Segel setzen und los ging´s  um 10.30. Ordentlich Wind schon in der Bucht und vor den Indians, am Sammelpunkt blies es mit guten 4 Beaufort. Wir segelten die erste Hälfte der Tour nach Peter Island mit einigen Kenterpausen und kamen gegen Mittag auf Peter Island an. Tim hatte sofort einige Reparaturen zu erledigen und die Hobie Crews machten sich auf den Weg am Strand entlang in die Hotelanlage dieser exklusiven Insel. An der Bar wurden sämtliche Smoothy-Flavors durchgetestet und für gut befunden. Um 14.00 segelte die Flotte wieder los. Diesmal sollten 3 Hobies mit Lisa und Angela, Alex und Claudia und Thomas mit Ina vorweg segeln. Heinz hatte schon für die erste Hälfte der Etappe zwei Teams mit Funk-Headsets ausgerüstet und wollte mit diesen beiden Crews und dem Schweizer Team Beat und Susanne nachkommen und sich speziell um diese 3 Teams kümmern. Das klappte sehr gut und schon nach einer halben Stunde hatte die Gruppe mit Heinz die voraussegelnden drei Crews eingeholt. Auf Cooper Island kamen dann alle Hobies ziemlich zur gleichen Zeit an. Wie immer gab es erst einmal Drinks und Snacks an Bord, da die Reservierung im Cooper-Restaurant erst um 8.00 möglich war.

FREITAG 26.2

Wir hatten einen langen Tag vor uns. Frühstück schon um 8.00 und Briefing um 9.30 alle an Land um sofort los zu segeln. Zunächst eine kurze Etappe von 90 Minuten zu den Bath auf Virgin Gorda. Während die Gruppe am Strand entlang wanderte um in den kleinen Buchten  zwischen den Granitfelsen zu schnorcheln fuhr Wim, Tim und Heinz mit dem Begleitcat nach Spanish Town um einzukaufen und die Permits nach Ablauf eines Monats zu verlängern. Nach knapp 2 Stunden waren sie wieder zurück und die Hobies setzen Ihre Tour fort. Amwind an der Küste entlang, dann einen kleinen Umweg um die Seal Dogs und weiter hoch Richtung Necker Island. An der Einfahrt in den Gorda Sound an den Fahrwassertonnen traf sich die Flotte wieder und segelte in Formation eine Runde durch den Sound bis zum Saba Rock Restaurant und dann zurück zum Strand am Prickley Pear, wo das Hobie Nachtlager aufgeschlagen wurde. Mit dem Begleitcat fuhren wir danach nach Leverick Bay zur Grillparty mit Livemusik. „All you can eat“  war die richtige Ansage für einige hungrige Hobiesegler, allen voran natürlich Alex, Um 22.00 waren wir wieder zurück am Ankerplatz und Wim hatte noch den Absacker bereit, natürlich einen Painkiller! Für den folgenden Tag war wieder ein freies Segeln ohne festes Programm angesagt und Ausschlafen!

 

SAMSTAG 27.2

Schon kurz nach dem Frühstück machten sich die ersten Teams bereit im Gorda Sound bei herrlichem Wetter und 12 KN Wind zu segeln. Alle 7 Hobies waren bald am Wasser und alle hatten Ihren Spaß, wechselten die Crews, segelten Singlehand und waren viele Stunden am Segeln. Wim, Tim, Alex und Lisa segelten Einhand und erkundeten den Bereich auf der Rückseite der Inseln hoch zu Necker Island und Zurück zwischen unzähligen kleinen Riffblöcken hindurch. Eine Tour, die mit der gesamten Hobiegruppe nicht machbar ist, weil die Abstände zwischen den Riffs oft zu wenig Platz lassen für die Manöver mehrerer Hobies.

Um 16.00 waren aber alle wieder zurück und an Bord des Begleitcats, der gleich ablegte und mit einer kleinen Rundfahrt durch den Sound am dann am Bitter End Yacht Club Pier anlegte. Die Crews konnten an Land gehen, shoppen, die Anlage besichtigen, Kaffee trinken und ins Internet gehen. Um 18.00 ging´s wieder zurück zum Ankerplatz. Tim, Wim und Lisa hatten schon die Pastasoßen vorbereitet und um 19.00 wurde eine leckere Pasta serviert. Am nächsten Tag, stand die Etappe nach Anegada am Plan , worüber natürlich schon am Vorabend viel geredet wurde.

SONNTAG 28.2

SONNTAG 28.2

Wieder Traumwetter aber leichter Wind mit nur 10 Knoten. Wir bereiteten die Hobies vor, während Wim noch einmal in Leverick Bay einkaufen musste. Die hungrigen Wölfe hatten die Bestände schon fast aufgebraucht!

Um 11.00 waren alle ready zur Abfahrt und die Hobieflotte segelte halbwinds aus der Bucht. Einige Kilometer lang ging es gemütlich in Richtung Anegada, das noch nicht am Horizont zu sehen war. Kaum kamen die ersten Palmen am fernen Horizont in Sicht legte auch der Wind etwas zu und wir konnten doch noch mit Trapezwind bis zum Treffpunkt vor der Riffeinfahrt segeln. Heinz führte die Gruppe durch den türkisblauen , mit Riffblöcken durchsetzten Bereich an der Küste entlang bis hinunter zum Anlegeplatz am Pomato Point. Jeder konnte sich so einen Eindruck davon machen, welche Riffs eine Gefahr waren und über welche man einfach wegsegeln konnte. Um 13.30 waren alle am Strand und freuten sich auf ein Lunchpause an Bord mit Getränken und Snacks. Nach einer einstündigen Pause segelten dann noch einige Teams bis fast zum Sonnenuntergang. Wir hatten bei Neptunes Treasure einen Tisch reserviert und wanderten dann alle am Strand entlang ca. 20 Minuten um rechtzeitig zur Happy Hour dort zu sein. Das Abendessen war sehr lecker und die Stimmung bestens, nach einem tollen Tag.

MONTAG 29.2

Um 8.00 trieb die Sonne alle „Strandschläfer“ aus ihren Zelten. Nach dem Frühstück wanderte fast das gesamte Team am Strand entlang zum Westpoint und weiter zur Cow Wreck  Bar. Ein sehr schöner Platz am Strand auf der Windseite der Insel. Das vorgelagerte Riff mit den brechenden Wellen und dahinter der tiefschwarze Atlantik. Innerhalb des Riffs glasklares Wasser, türkis bis lindgrün und ein weißer Sandstrand mit Palmen! Postkartenidylle!

Die Wanderung von knapp einer Stunde hatte allen sehr gefallen. Einige schnorchelten am Riff , andere chillten am Strand oder an der Bar und nach einem kleinen Lunch fuhren wir wieder mit dem Taxi zurück zum Pomato Point. Der Wind hatte auf 15 Knoten aufgefrischt und alle Hobies segelten bald bis zum späten Nachmittag. Ein weiterer perfekter Tag mit einer guten Mischung aus Relax

DIENSTAG 1.3

Traumwetter und 4-5 Beaufort und alle waren heiß auf einen langen Ausflug entlang an der Küste im Riffbereich von Anegada. Wim begleitete die Hobies mit dem Beglaitcat außerhalb des Riffs. Nach 15 Minuten dann leider der erste Zwangs-Stopp! Thomas hatte das „Depowern“ zu wörtlich genommen. Das Fockfall war gerissen und Thomas und Ina mussten zum „Boxenstopp“ zurück an Land. Heinz segelte mit allen Teams an den Strand bei Anegada Reef Hotel und in wenigen Minuten war der Schaden behoben. Weiter ging´s  in Richtung Eastend von Anegada. Doch schon nach wenigen Minuten riss das Fockfall wieder und alle mussten noch einmal umdrehen. Auf dem Rückweg zum Strand fuhr der wohl sicherste Segler der Gruppe, unser Swiss-Sailing-Team Beat/Anne eine „Stecker“ und beim Aufrichten verletze sich Anne. Damit war für die beiden der Ausflug beendet und sie blieben zurück beim Anegada Reef Hotel. Thomas konnte den Cat übernehmen und sein Hobie mit  Havarie wurde am Strand zurück gelassen. Von nun an lief alles perfekt und wir segelten durch das türkisblaue Meer bis zum Ene von Anegada mit Blick auf Nordseite der Insel, das Dunkle Meer und die brechende Brandung. Weiter konnten wir nicht segeln, denn die Riffblöcke lagen nun oft schon wenige Meter voneinander entfernt. Auf der Rückfahrt trafen wir uns noch mit dem Begleitcat außerhalb des Riffs und segelten dann mit mehreren Halsen wieder durch die Riffzone zurück. Alle hielten sich an die Vereinbarung exakt in einer Reihe hinter Heinz zu bleiben und so fand die Formation der bunten Segel  sicher durch die Riffs zurück an den Strand von Pomato Point. Fünf Stunden Segelzeit, war fast etwas zu sportlich und alle waren happy, aber auch stehend K.O.

Am Abend waren dann natürlich alle etwas müde beim Lobster-Dinner und anschließenden Lagerfeuer am Strand. Es war der letzte Abend, bevor wir wieder zurück sein würden am Startplatz. Ein Moment in Ruhe, vor dem prasselnden Feuer und Zeit sich die Etappen der Reise noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen. Die Zeit war rasend schnell vergangen und am nächsten Tag sollte es zurück gehen in die Trellis Bay.

MITTWOCH 2.3

Die letzte Etappe der Tour stand an. Wind mit 18 Knoten war zu erwarten und wir diskutierten kurz über die beste Team-Einteilung. Alle Hobies wurden noch einmal besonders intensiv von Tim gecheckt und dann konnte es losgehen! Raumschots bis Halbwind bei knapp 5 Beaufort und teilweise bis zu 2 m Wellenhöhe. Nach einer ersten Kenterung unsere Teams aus dem Norden segelte die Gruppe dann sehr kontrolliert fast bis zu den Dog-Islands bevor 2 weitere Kenterung die Fahrt wieder stoppten. Wir segelten an der Küste von Virgin Gorda entlang bis zu den Bath und von dort mit einigen Halsen quer durch den Drake Channel zurück zur Trellis Bay. Nach gut zwei Stunden waren alle am Strand neben dem Loose Mongoose angekommen und waren ziemlich geschafft von Konzentration und Anstrengung. Für einige Teams waren diese zwei Stunden sicher die längste und schnellste Segeltour des Lebens!

Die Hobies wurden am Strand geparkt und Wim brachte nach einer kurzen Lunchpause die Teams nach Marina Cay. Die Aussicht nach 10 Tagen Beachlife wieder eine warme Dusche zu genießen war doch sehr willkommen! Am Abend tanzte und feierte die Gruppe bei der Happy Hour und anschließendem Umtrunk in den Villas.

DONNERSTAG 3.3

Die Stickl Crew war seit dem frühen Morgen damit beschäftigt, die Hobie abzuriggen und den Begleitcat an die Charter-Company zurück zu geben. Die Gäste konnten zum ersten Mal nach 12 Tagen wieder ausschlafen und faulenzen- tatsächlich waren dann aber wieder alle zur gewohnten Zeit auf den Beinen. Um 12.30 holte Bob-Taxiservice die Segler zu einer letzten Etappe , diesmal auf dem Landweg ab. Die Sightseeing-Tour rund um Tortola gefiel wie immer allen Teilnehmern sehr gut. Am letzen Abend der Reise hatten wir wieder im Last Resort reserviert, wo wir auch am ersten Tag der Tour schon einen schönen Abend verbracht hatten. Auch der letzte Abend war wieder sehr schön mit einem Profi-Musiker, den wir schon von früheren Touren kannten und einer wie immer erstklassigen Küche. Um 22.45 brachte die Fähre die Gruppe zurück auf Ihr Insel-Resort Marina Cay. Am nächsten Morgen trafen sich alle noch einmal zum Abschied am Strand. Das war das Island Hopping 2016. Eine tolle Tour, mit perfekten Wetter, kaum Regen, immer gutem Wind und einer Gruppe, die sich schon bald nach dem Start gut aufeinander eingespielt hatte und zu einem echten Team wurde.